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Thermische Wildkrautbeseitigung

Bei dem Ipros HWS- (Heiss-Wasser-Schaum) Verfahren wird heißes Wasser bei einer Temperatur von 92 bis 98 Grad Celsius mit einer Applikationseinheit auf die zu behandelnde Fläche aufgebracht. Parallel dazu wird die Fläche mit einem Schaumteppich als Isolator bedeckt, der eine längere Temperatureinwirkung auf die Pflanze bewirken soll und so die Effektivität erhöhe. Dabei betont das Unternehmen, dass er herbizidfreie Schaum an sich kein Wirkstoff sei, keiner Ausnahmegenehmigung bedürfe, keine Insekten anziehe, nicht rutschig sei und nach fünf bis zwanzig Minuten (abhängig vom Untergrund und Witterungsverhältnissen) rückstandsfrei in sich zusammenfalle.

Durch die Hitzeeinwirkung bersten die Zellwände und das Eiweiß der Wildkräuter gerinnt, die überirdischen Pflanzenteile, oberen Teile der Wurzel so wie der Samen sterben ab. Um eine optimale Nachhaltigkeit zu erzielen, sei im ersten Jahr eine drei bis vierfache Anwendung erforderlich, die ab dem zweiten Jahr auf zwei Anwendungen im Jahr reduziert werden könne.

Je nach Untergrund und eingesetzter Anlage lassen sich Flächen von 150 bis 800 Quadratmeter pro Stunde bearbeiten. Derzeit . sind drei Gerätetypen mit einer Leistung von neun bis 24 Liter Wasser pro Minute erhältlich. Die Geräte sind mobil oder auf einem Anhänger beziehungsweise Transportfahrzeug aufgebaut. Das Verfahren sei auf allen Untergründen wie gepflasterten Flächen, wassergebundenen Wege und Beeten einsetzbar.

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GaLaBau: Halle 8, Stand 210