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Tröpfchen auf dem Weg zu optimierter Beregnung

Tropfbewässerungen müssen auf die jeweiligen Einsatzbereiche exakt abgestimmt sein. Deshalb gibt es über 125 verschiedene Tropfer. Um Beregnungen im großflächigen Gartenbau zu optimieren, ist aber auch die Bewässerungssteuerung ein Thema für Wasserexperten und Gärtner. Der Chefagronom von Netafim International in Tel Aviv – Dr. Menahem Dinar – stellte diesen Aspekt am 16. März bei einem Seminar zum Thema „Tropfbewässerung im Gartenbau“ heraus. Zur Bodenfeuchtemessung würden statt der wartungsintensiven Tensiometer zunehmend Sensoren verwendet, welche den tatsächlichen Bodenwassergehalt messen. Einbezogen ist außerdem eine Wetterstation. Das Wasserpotential der Pflanzen lasse sich über Messungen der Blattdicke indirekt ermitteln. Netafim zeigte auch einige Neuentwicklungen zu Tropfbewässerungs-Zubehörteilen. So ist „Dripnet PC“ ein neues Tropfrohr für mehrjährige Kulturen (wie Erdbeeren). Merkmale: druckkompensierend im Bereich von 0,4 bis 2,5 bar, dünnwandig.