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Wildkraut mit Heißwasser beseitigen

Auf der Demopark stellt IProS - Industrie Produkte Service sein Heißschaumverfahren zur Beseitigung von Wildkraut vor. Über einen dieselbetriebenen Durchlauferhitzer wird Wasser auf fast 100 Grad Celsius erhitzt und mit einer Applikationseinheit auf die zu bearbeitende Fläche aufgebracht. Dort wird das heiße Wasser mit einem isolierenden Schaumteppich überdeckt. Der Schaum bewirkt, dass die Hitze von jetzt mindestens 92 Grad Celsius über mehrere Sekunden (bis zu 90 Sekunden) auf die Pflanzenoberfläche einwirkt, beschreibt das Unternehmen das Verfahren. Die überirdischen Pflanzenteile und die oberen Teile der Wurzel mit den dort vorhandenen Vegetationspunkten sterben dadurch ab. Die Behandlung müsse im ersten Jahr öfter wiederholt werden ( zwei- bis dreimal). Aufgrund der nachhaltigen Wirkung sei bereits im zweiten Jahr eine Verringerung der Anwendungen möglich.

Damit das Verfahren zuverlässig arbeitet, ist es notwendig, die zu bearbeitende Vegetation für kurze Zeit, diese ist abhängig von der Vegetationsart, einer Temperatur von mindestens 42 Grad Celsius auszusetzen, informiert IProS. Die Denaturierung des Eiweißes erfolge über das heiße Wasser, der Schaumteppich diene nur als isolierende Schicht. Um Schaum erzeugen zu können, muss die Oberflächenspannung des Wassers gesenkt werden. Dazu werde ein Produkt auf der Basis von Zuckertensiden mit Luft zu einem trockenen Schaum vermischt. Bei diesem Produkt stammen den Angaben zufolge sowohl der Fettalkohol, als auch der Zuckeranteil aus nativen (pflanzlichen) Rohstoffen und basiert somit vollständig auf nachwachsenden Rohstoffen. Der Schaum sei nicht süß und ziehe keine Insekten an. Das Verfahren eigne sich auch zur Bekämpfung des giftigen Bärenklaus.

Kontakt: IProS – Industrie Produkte Service GmbH, Teutoburger Str.aße 20, 58636 Iserlohn, Tel.: 0 23 71-77 93 13, Internet: www.ipros.de.