Winter-Nordstil: „Sicherer Hafen, um Geschäfte zu machen“

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Naturverbundene Materialien kombiniert mit Pflanzen gehörten zu den auf der Winter-Nordstil gezeigten Trends. Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Ein positives Resümee ziehen die Veranstalter der Winter-Nordstil. Trotz pandemiebedingter Einschränkungen kamen über 12.000 Besucher nach Hamburg, um sich von den Neuheiten für das kommende Frühjahr sowie die nächste Herbst-/Wintersaison inspirieren zu lassen und insbesondere saisonale Produkte für das anstehende Ostergeschäft zu ordern.

„Ohne Nordstil geht es einfach nicht“

„Die Nordstil hat in den vergangenen drei Tagen eins gezeigt: Der Handel will das Dreigespann aus Messen, Neuheiten und den Austausch vor Ort, trotz erschwerter Bedingungen wie der 2G-Plus-Regelung und kurzfristigen Entscheidungen der Politik. Ohne Nordstil geht es einfach nicht“, so das Fazit von Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition. Erst eine Woche vor Veranstaltungsstart hatte der Hamburger Senat den Weg für die Winter-Nordstil freigemacht, sodass die Order-Plattform wie geplant vom 15. bis 17. Januar in der Hansestadt stattfinden konnte. Zwar seien aufgrund der aktuellen Situation erwartungsgemäß weniger, dafür aber hochmotivierte Einkäufer auf die Messe gekommen. Jene Händler, die sich bewusst zum Besuch der Nordstil entschlossen hatten, orderten sehr umfassend, berichten die Veranstalter.

Deutliches Aussteller- und Besucherplus gegenüber Juli 2021

670 Aussteller aus Deutschland, Dänemark, Schweden und den Niederlanden waren demnach auf der Messe in Hamburg vertreten, um den über 12.000 Fachbesuchern ihre Neuheiten für das kommende Frühjahr sowie die nächste Herbst-, und Wintersaison zu präsentieren. Der deutliche Zuwachs an Ausstellern und Besuchern im Vergleich zum letzten Sommer – im Juli 2021 zählte die Order-Plattform den Angaben zufolge 507 Aussteller und 7.463 Einkäufer – zeige dabei, „dass die Nordstil einmal mehr ein sicherer Hafen ist, um Geschäfte zu machen“, so Kurzawski. Das Hygienekonzept der Messe wurde demnach in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden stetig angepasst.

Naturverbundene Materialien und Maritimes im Trend

Zu den auf der Winter-Nordstil gezeigten Trends und Produkten für die kommende Saison zählten laut Messe Frankfurt unter anderem Materialien, die die Natur imitieren und mit Blumenmotiven und echten Pflanzen, wie Flaschengärten oder Gräsern, kombiniert werden. Deko-Elemente wie Pampasgras oder Trocken- sowie Kunstblumen unterstreichen dabei die gefühlte Nähe zur Natur. Weiterhin angesagt bleiben demnach Farben wie sattes Grün, Himmelblau, Terrakotta sowie eine dezente Mischung aus Grau und Beige oder Cappuccino. Gelbtöne vermitteln zusätzlich ein Gefühl von Freiheit und Lebendigkeit, wie die Messe Frankfurt erklärt.

Ein starkes Comeback mit kuscheligen Materialien wie Samt oder Teddyplüsch und leuchtenden Farben, die in jedem Wohnraum ein Highlight zu den Naturtönen setzen, erleben den Angaben zufolge die 1970er Jahre. Gefragt bleibe Maritimes wie beispielsweise Fischmotive auf Kissen oder als Wanddekoration, im Kommen sei der Tribal-Ethno-Style, der von verschiedenen Ländern und Kontinenten inspiriert ist und nicht nur Weltenbummler ansprechen wird, wie die Messe Frankfurt betont.

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