Messen

Zum 50. Mal „Sport, Camping und Livestyle im Garten“

Zum 50. Mal öffnet vom 31. August bis 2. September 2008 die Spoga, Internationale Fachmesse für Sport, Camping und Lifestyle im Garten, in Köln ihre Tore. Schon die erste Spoga konnte mit 380 Ausstellern und 11.000 Besuchern einen beachtlichen Erfolg verzeichnen. Heute besetzt die Fachmesse in Kombination mit der gafa, Internationale Gartenfachmesse, die Top-Position unter den Garten- und Freizeitmessen weltweit, blickt die Koelnmesse zurück.

Bereits vor dem 2. Weltkrieg stellten Sportartikelhersteller ihre Produkte auf der Leipziger Messe aus. Da nach dem Krieg der Messeplatz Leipzig für westdeutsche Hersteller nicht mehr zur Verfügung stand, entschied man sich auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) nach einem Gastspiel in Wiesbaden für Köln als Standort - denn neben der Sport- und Campingindustrie rückten auch platzintensive Gartenmöbel immer stärker in den Fokus. So wurde vom 7. bis 10. Januar 1960 erstmals die spoga als „Internationale Fachmesse für Sportartikel, Campingbedarf und Gartenmöbel“ parallel zur „Baby“ in Köln durchgeführt. Gleich die erste spoga war mit 380 Ausstellern und fast 11.000 Fachbesuchern ein beachtlicher Erfolg. Nach einem kurzen Intermezzo als „spoca“ im Jahr 1961 - die Gruppe der Gartenmöbelhersteller versuchte sich für ein Jahr an einer eigenen Veranstaltung, kam aber danach wieder auf die Messe zurück - findet die Fachmesse unter ihrem Namen Spoga statt. 1961 wurde die Messe zweimal jährlich veranstaltet, wurde danach aber immer an einen Termin im Herbst – zunächst im Oktober, dann im September – abgehalten. 1967 wurde die Spoga durch Hinzunahme von drei weiteren Hallen um 10.000 qm und die Warengruppen Wassersport und Sportfischerei erweitert. 1972 stieg die Ausstellerzahl erstmals über 1.000. Seit 1982 findet die spoga mit der Tagesfolge Sonntag bis Dienstag statt.

Parallel zur Spoga startete 1973 die Gafa, Internationale Gartenfachmesse, die aus der Herbstveranstaltung der Hausrat- und Eisenwarenmesse hervorgegangen war. Während ab 1979 die Hersteller von Sportbekleidung und

-schuhen ihre neue Heimat in der ISPO in München fanden, bauten die spoga und die gafa ihre Vorreiterstellung als Weltleitmessen für den Garten- und Freizeitmarkt weiter aus, auch der Pferdesport entschied sich mehrheitlich für einen Verbleib in Köln. Auf Initiative der Fachabteilung Pferdesport im BSI wurde 1980 das Internationale Pferdesport-Centrum aus der Taufe gehoben. 2008 startet der Bereich erstmals unter dem Namen „spoga horse“ als eigene Messe in der Messe.

1990 wurden die Fachbesucherkontrolle an den Übergängen zwischen spoga und gafa aufgehoben und seitdem gemeinsame Zahlen veröffentlicht. In diesem Jahr erwartet die Spoga+Gafa rund 2.400 Anbieter aus 60 Ländern.