Messen

Zwei Spargelmessen bringen Probleme

Am 26. und 27. Januar fand in Bremen die erste Fachmesse für Spargel, Beerenobst und Direktvermarktung namens Interaspa statt. Am Wochenende darauf die 20. Spargelmesse Leese im Kreis Nienburg/Weser. Die Interaspa ist eine reine Fachmesse und ausschließlich für Fachpublikum. Die Spargelmesse Leese dagegen öffnet am Sonntag, dem letzten Veranstaltungstag, auch ihre Tore für den Normalverbraucher. "Es ist uns wichtig, den Dialog zwischen dem Verbraucher und den Produzenten herzustellen. Man muss Überzeugungsarbeit leisten für die heimische Produktion, denn die Verbraucher sind sehr kritisch geworden", so der Veranstalter der Messe Leese, Reinhard Rohlfing von der Raiffeisen Agil Warengenossenschaft eG. Mit etwas mehr als 6500 Besuchern, rund 1500 weniger als im Vorjahr, ging die Messe Leese zu Ende. "Auch wenn auf der Interaspa nur etwa 1500 bis 2000 Besucher gewesen sind, war die Qualität vom Publikum her gesehen höher," so der Tenor der Aussteller. Diese wünschen sich in Zukunft eine Lösung, denn auf beiden fast zeitgleich stattfindenden Spargelmessen anwesend zu sein, kostet Zeit und Geld. Problematisch ist auch, dass sich die Kunden auf beide Messen aufteilen. Bei zwei Spargelmessen im gleichen Raum zur fast gleichen Zeit ist der Aussteller eigentlich der Leidtragende, so die allgemeine Stimmung der Aussteller.