Beste Nachwuchsgärtner kommen aus Bayern

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Der Gärtner-Nachwuchs beim diesjährigen Berufswettbewerb auf der IGA Berlin. Eine der 16 Aufgaben lautete „GaLaBau meets Friedhof“. Foto: AdJ

Was haben die Fußball-Bundesliga und der diesjährige Berufswettbewerb der Nachwuchsgärtner gemeinsam? Bayern schnappt sich am Ende den Meistertitel.

Ganz so vorhersehbar wie bei den Profi-Kickern der ersten Liga war der Ausgang des diesjährigen Berufswettbewerbs allerdings nicht. Immerhin gingen die 24 Nachwuchsgärtner-Teams, die sich bei den bundesweit ausgetragenen Vorentscheiden auf Landesebene fürs große Finale auf dem IGA-Gelände qualifiziert hatten, alle mit den gleichen Voraussetzungen an den Start.

63 Nachwuchsgärtner messen im Finale ihre Kräfte

In zwei Wettbewerbsstufen – A für Gärtner-Azubis im ersten und zweiten Ausbildungsjahr sowie B für Azubis im dritten Ausbildungsjahr und Nachwuchsgärtner mit abgeschlossener Ausbildung – traten die insgesamt 63 Finalisten am 7. und 8. September auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin an, um ihr Fachwissen und ihre Kräfte zu messen.

Dazu bekam der Gärtner-Nachwuchs beim Lösen der 16 Wettbewerbsaufgaben reichlich Gelegenheit. Unter anderem mussten die Teams hängende Pflanztaschen bepflanzen, eine Trockenmauer setzen und Samenbomben herstellen – inklusive vorherigem Erkennen der für die „Bomben“ verwendeten Samen.

Beim Berufswettbewerb gefragt: Kreativität und Fachwissen

Kreativität war am Stand der SVLFG als eine der Wettbewerbsstationen gefragt, wo die angehenden beziehungsweise frischgebackenen Gärtner einen Kurzfilm zum Thema „Unterweisung“ drehen sollten. Einfallsreich mussten die Final-Teams aber auch bei der Vorstellung ihres mitgebrachten regionalen Rezepts sein, das in einen Gemüsestrauß einzubinden war.

Am Ende der beiden Wettbewerbstage hatten in beiden Stufen die Teams aus Bayern die Nase vorn und holten sich die ausgelobten Goldmedaillen des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Und so sieht das Ranking im Einzelnen aus:

Wettbewerbsstufe A (Auszubildende im 1. und 2. Ausbildungsjahr)

  • Platz 1: Bayern
  • Platz 2: Baden-Württemberg
  • Platz 3: Rheinland-Pfalz

Wettbewerbsstufe B (Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr und Gärtner mit abgeschlossener Berufsausbildung)

  • Platz 1: Bayern
  • Platz 2: Thüringen
  • Platz 3: Bremen/Niedersachsen

Ihre Auszeichnungen erhielten die jeweils drei besten Teams der einzelnen Wettbewerbsstufen im Verlauf der Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautags am 8. September von Thomas Windmöller, Abteilungsleiter Abteilung 7 (ländliche Räume, strategische und politische Konzeptionen) im Bundeslandwirtschaftsministerium überreicht.

Bildergalerie: Berufswettbewerb 2017

  • Aufgabe im diesjährigen Berufswettbewerb: Zu einem mitgebrachten regionalen Rezept einen Gemüsestrauß anfertigen. Foto: AdJ

     

  • Eine der Aufgaben drehte sich rund ums Thema „Öffentlichkeitsarbeit“. Foto: AdJ

  • Auch das muss der Gärtner-Nachwuchs können: Schnittblumen erkennen und kreativ verarbeiten. Foto: AdJ

  • 1. Platz/Stufe A mit 216,9 von 260 Punkten: Team Bayern mit Karlotta Reisch, Wolfgang Endres und Joshua Greifenberg – alle Azubis in der Staudengärtnerei Gaißmayer. Foto: AdJ

  • 1. Platz/Stufe B mit 206,3 von 260 Punkten: Team Bayern mit Georg Ell (Franz Ell Gartenbau), Moritz Ruppe (Blumen Egelhof) und Josef Aicher (Staudengärtnerei Gaißmayer). Foto: AdJ

  • 2. Platz/Stufe A mit 201,8 Punkten: Team Baden-Württemberg mit Idgie Fisher (Gärtnerei Weißer), Maria Kehrer (Ammann Gartenkultur) und Yannic Boos (Mainau GmbH). Foto: AdJ

  • 2. Platz/Stufe B mit 203,05 Punkten: Team Thüringen mit Joana Langguth (LGM Landschaftsbaugesellschaft Mühlhausen), Bastian Michelsson (Egapark) und Christian Feldhinkel (Botanischer Garten Jena). Foto: AdJ

  • 3. Platz/Stufe A mit 198,15 Punkten: Team Rheinland-Pfalz mit Jessika Kiefer (TU Kaiserslautern), Leon Braun (DLR Rhein-Pfalz) und Paul Wingerter (Bio-Gemsheimer). Foto: AdJ

  • 3. Platz/Stufe B mit 191,95 Punkten: Team Bremen/Niedersachsen mit Katrin Krügel (Stauden-Siebler), Lisa Wiepking und Julian Weimann (beide Markenbaumschule Achim Röhler). Foto: AdJ

  • Berufswettbewerb 2017
 
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