Bundespräsident Steinmeier eröffnet die IGA Berlin

0

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) mit Maria und Jan-Dieter Bruns auf der IGA Berlin. Foto: Baumschule Bruns

Der Ausstellungsbeitrag von Bruns zur IGA-Eröffnungsschau. Foto: Baumschule Bruns

Startschuss für die Internationale Gartenausstellung (IGA) Berlin: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute Mittag die Gartenschau unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben“ offiziell eröffnet. Beim anschließenden Rundgang über das IGA-Gelände machte der Bundespräsident unter anderem beim „vergoldeten“ Beitrag der Baumschule Bruns Station.

Der Bad Zwischenahner Betrieb hat für die Eröffnungsschau in der Blumenhalle in Anlehnung an das IGA-Motto eine Meereslandschaft aus Rhododendron, Kiefern, Windflüchtern und 40 Jahre alten Kopfweiden arrangiert. Für ihren Ausstellungsbeitrag erhielt die Baumschule Bruns die Große Goldmedaille von der Fachjury – und auch der Bundespräsident zeigte sich begeistert von den Pflanzen aus dem Ammerland.

Bundespräsident Steinmeier: „Ich bin ein Gartenfan“

„Ich bin ein Gartenfan, wie viele in Deutschland inzwischen wissen – auch wenn mich meine Frau eher zu den weniger attraktiven Tätigkeiten, von Rasenmähen bis Laubsäcke tragen, einteilt“ verriet Steinmeier während der Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung.

Zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller, ZVG-Präsident Jürgen Mertz und den IGA-Geschäftsführern Katharina Lohmann und Christoph Schmidt gab der Bundespräsident in einem feierlichen Festakt den offiziellen Startschuss für die IGA, die erstmals in Berlin stattfindet und bis zu ihrem Finale am 15. Oktober ein „unvergessliches Gartenfestival“ verspricht.

IGA Berlin zeigt 186 Tage lang internationale Gartenkunst

Zu sehen gibt es während der 186 Tage dauernden Großveranstaltung internationale Gartenkunst – „von spektakulären Wassergärten über sonnenbeschienene Hangterrassen bis hin zu wechselnden Blumenausstellungen“, wie die Veranstalter versprechen. Neue Anregungen für eine zeitgemäße grüne Stadtentwicklung wollen unter anderem auch die neun internationalen Gartenkabinette geben.

„Die IGA 2017 soll etwas bewegen, hier in Berlin und darüber hinaus. Das ist gut so, denn wir stehen vor großen Zukunftsfragen: Wie können wir in unseren wachsenden Städten die Außenbezirke attraktiver machen? Wo können wir Grünflächen schaffen, wenn die Bebauung dichter wird? Und was kann jeder Einzelne tun, damit unsere Städte für alle lebenswert bleiben? Ich hoffe, dass viele Ideen dieser Ausstellung auf fruchtbaren Boden fallen“, so Steinmeier in seiner Eröffnungsrede.

Signalwirkung der Internationalen Gartenausstellung

Berlins Regierender Bürgermeister betonte ebenfalls die Signalwirkung der Internationalen Gartenausstellung, die er sich über die Grenzen der Hauptstadt hinaus erhofft. „Parks, Grünanlagen, Stadtnatur und Orte der Begegnung unter freiem Himmel sind für die Lebensqualität von dichtbesiedelten Metropolen unverzichtbar. Gerade in einer solchen dynamischen Phase der Stadtentwicklung wollen wir zeigen, wie wichtig es für die Lebensqualität ist, wertvolle Anlagen zu schaffen, die zur Erholung einladen und Abwechslung für die Großstädter bieten. Das ist kein überflüssiger Luxus, sondern mitentscheidend für eine gute Zukunft.“

 

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Benutzeranmeldung

TASPO Login

TASPO NEWSLETTER

Newsletter abonnieren

Meistgelesene Artikel

3

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich erneut gegen Glyphosat ausgesprochen. Damit sagt die Politikerin nicht nur dem Vorschlag der EU-Kommission, das umstrittene Herbizid für weitere zehn Jahre zuzulassen,...

Mehr

Wie viel Auswahl braucht der Kunde? Wie breit und wie tief sollte das Sortiment in einem Gartencenter sein? Jörg Sylvester, Inhaber eines Gartencenters in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein), hat diese Fragen für sich...

Mehr

Klage gegen das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Das Umweltinstitut München wirft der Behörde vor, bei der Zulassung von Cyantraniliprol und Flupyradifuron ihre Auskunftspflicht verletzt...

Mehr