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Rhodo zeigt Trends der Landschaftsarchitektur

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Rhododendron neu interpretiert: Mit dieser Zielsetzung sind die in diesem Jahr erstmals auf der Rhodo ausgerichteten Gartenwettbewerbe an den Start gegangen. Getreu dem Ausstellungsmotto „Perspektivwechsel“ zeigen verschiedene Planungsteams die beliebte Gartenpflanze aus ganz neuen Blickwinkeln.

Rhododendron als Dach- und Wandbepflanzung

Mit dabei ist etwa das Westersteder Unternehmen Oeltjen Garten- und Landschaftsbau, das sich intensiv mit der Zukunft des Rhododendron auseinandergesetzt hat und die Pflanzen in seinem Ausstellungsgarten als Dachbegrünung und Wandbepflanzung eingesetzt hat.

Kujawski aus Wiefelstede setzt in seinem Rhodo-Ausstellungsgarten dagegen auf das Prinzip Chaos – wenn auch in gezielt angelegter Form, mit einem von Pflanzen übersäten Boden. Passend dazu trägt die natürlich wilde Musteranlage des regionalen Fachbetriebs den Titel „Der Rhododendron im Dschungel“.

Japanischer Garten neu interpretiert

Dritter im Bunde der an den Gartenwettbewerben teilnehmenden GaLaBau-Betriebe ist das Zwischenahner Unternehmen Quathamer, das die Rhodo-Besucher in seinem Wettbewerbsbeitrag mit nach Asien nimmt und einen modern interpretierten japanischen Garten zeigt. Dominierende Elemente darin sind klare Kanten sowie abgezirkelte Flächen und Felsen, die durch Rhododendren ersetzt wurden.

Ebenfalls dem Wettbewerb stellen sich von Studierenden der Hochschule Osnabrück angelegte Gärten sowie die Meistergärten der BBS Ammerland. Der Sieger des Gartenwettbewerbs wird am Samstag gekürt.

Über 52 Baumschulen und GaLaBau-Betriebe dabei

Die Rhodo selbst, an der sich über 52 Baumschulen und GaLaBau-Betriebe der Region beteiligen, läuft noch bis inklusive Pfingstmontag. Bis dahin rechnen die Veranstalter mit insgesamt rund 70.000 Besuchern. Bislang haben knapp 20.000 Menschen den Weg nach Westerstede ins Rhododendron-Meer gefunden, wie sich aus der Halbzeitbilanz ablesen lässt.

Mit zum bisherigen Besucherzuspruch beigetragen haben dürften das gute Wetter und der Brückentag nach Christi Himmelfahrt, dem Eröffnungstag von Europas größter Rhododendron-Schau. „Dank des Feiertags lag die Eröffnung der Rhodo in diesem Jahr besonders günstig. Viele nutzten das verlängerte Wochenende mit dem Brückentag für einen Besuch auf der Ausstellung“, erklärt Sandra Wiedau-Neumann vom Rhodo-Team.

„Rhodo wird immer mehr zur Fachmesse“

Besonders beliebt bei den Fachbesuchern bislang sind die abendlichen Führungen mit Planer Niels Blatt. Ob amerikanische Rhododendron-Gesellschaft oder überregionale Fachbetriebe: „Die Rhodo wird immer mehr zur Fachmesse und das ist natürlich ein klares Signal für die Qualität der ausgestellten Pflanzen und eine tolle Anerkennung der Leistung aller Beteiligten“, hat Bürgermeister Klaus Groß festgestellt.