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„Von Gärten umarmt“: Landesgartenschau Burg

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Die Stadt Burg bei Magdeburg richtet vom 21. April bis 7. Oktober das größte Gartenfest des Landes Sachsen-Anhalt aus – die Landesgartenschau Burg 2018. Getreu dem Motto „Von Gärten umarmt“ stehen in deren Mittelpunkt die vier Ausstellungsflächen – Goethepark, Weinberg, Ihlegärten und Flickschupark – mit der Altstadt im Herzen.

Hochkarätige Gartenbau-Kultur

Auf einer Fläche von rund 17 Hektar soll auf der Landesgartenschau hochkarätige Gartenbau-Kultur auf vielfältige kulturelle und kulinarische Angebote treffen. Die Parkanlagen sollen so eine Atmosphäre schaffen, die zum Entspannen einlädt und mit ihrer Blüten- und Baumfülle Hobbygärtner, Naturfreunde und Architekturfans begeistert.

Den Eingang zur Gartenschau bildet der Goethepark, der gleichzeitig die grüne Achse zwischen Bahnhof und Stadtzentrum ist. Neben einem über 200 Quadratmeter großen Wasserspiel, üppigen Wechselflorbeeten, Alleen sowie großflächigen Stauden- und Rosenbeeten wird den Besucher hier unter anderem eine Vielfalt an unterschiedlichen Themengärten erwarten. Ein weiteres Highlight soll der Rosenpavillon unweit der Hauptbühne werden.

Mustergräber im Goethepark

Orte des stillen Gedenkens sind das Feuerwehrdenkmal und die Ehrenfriedhöfe. Außerdem werden historische Grabsteine und 24 Mustergräber im Park präsentiert. Auch gastronomisch werden die Gäste im Goethepark gut versorgt: Im Schatten einer stattlichen Blutbuche laden über 250 Plätze des Restaurants „Rosenrot“ zum Verweilen ein. Wer sich darüber hinaus ein Stück Gartenschau mit nach Hause nehmen möchte, kommt im Gärtnermarkt auf seine Kosten.

Unmittelbar an der Stadtmauer gelegen, lädt der Weinberg zum Blick über die Ihle und die Stadt Burg ein. Zur Landesgartenschau werden 350 Weinreben den Weinberg wiederbeleben. Die Themen Wein und Genuss werden zusätzlich durch Obstbäume, fruchttragende Gehölze und vielfältige Staudenbeete mit Kräutern und essbaren Blüten umrahmt.

Die Uferpromenade der Ihle wird eingerahmt durch üppige Uferstaudenbepflanzungen und ein buntes Band an Wechselflor. Auch elf Partnerstädte aus Sachsen-Anhalt werden sich in diesem Bereich mit attraktiven Gärten präsentieren.

Gartenband zwischen Flickschupark und Weinberg

Die neu gestalteten Ihlegärten bilden ein umfassendes Gartenband zwischen Flickschupark und Weinberg – mitten in der Burger Altstadt. Hier werden unter anderem die Terrassengärten mit ihrer üppigen Staudenbepflanzung zum Verweilen einladen. Auf Sitzstufen ruhend, kann der Besucher den Blick auf die Fachwerkhäuser in der Umgebung auskosten oder die Sonne genießen.

In den Parzellengärten werden regionale Künstler abwechselnd ihre Werke vorstellen. Auch die Kirchen der Stadt Burg sowie die Partnerstädte Tira (Israel) und La Roche-sur-Yon (Frankreich) werden in den Ihlegärten vertreten sein.

Auch die historische Parkanlage von 1912 wird für die Landesgartenschau Burg 2018 umgebaut. Hier sind abwechslungsreiche Themengärten sowie eine Ausstellung der Forstwirtschaft geplant. Im Flickschuteich selbst sorgen auf 200 Quadratmetern Seerosen für einen Blickfang, während die Insel durch eine üppige Rhododendronblüte fasziniert. Bestaunen kann der Besucher diese Pracht vom Rundweg aus, der von vielfältigen Stauden- und Wechselflorbändern begleitet wird.

Hallenschauen auf der Landesgartenschau

Die Gärtner und Floristen demonstrieren ihr Handwerk 170 Tage lang in zwölf wechselnden Hallenschauen. Ganze 600 Quadratmeter groß ist die Halle, die in Burg eigens für die Blumenschauen errichtet wird. Sie wird ihren Standort im Ausstellungsbereich des Flickschuparks haben und vom duftenden Frühblüher bis zur dekorativen Erntekrone, von der bunten Balkonpflanze bis zur prachtvollen Staude, vom einheimischen Gemüse bis zur tropischen Blütenpracht eindrucksvolle Inszenierungen zeigen.