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Download: Studie zum Gartenbau in der Ukraine

Im Auftrag des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die NIKA PP Consulting GmbH aus Berlin eine Studie „Der Gartenbau in der Ukraine“ verfasst. Da der Absatzmarkt Ukraine für den Gartenbau immer wieder ein Thema ist und war, unter anderem auch im Rahmen des Ostforums der Internationalen Pflanzenmesse IPM in Essen, stellte die TASPO die wichtigsten Aspekte dieser Studie vor. 

Denn der Sektor des Garten- und Gemüsebaus ist eine wichtige und bedeutende Branche in der Ukraine. Nach Angaben des Ukrainischen Staatskomitees für Statistik betrug der Anteil der gartenbaulichen Produktion im Jahre 2008 rund 14 Prozent an der gesamten Bruttoproduktion des Agrarsektors beziehungsweise umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro. 

 

 Importe verdreifacht 

 

In den letzten fünf Jahren befanden sich die Märkte von Gartenbau-, Zier- und Blumenprodukten in der Ukraine in einer Phase aktiven Wachstums. Eine starke Binnennachfrage und die ungenügende Produktion vor Ort stimulierten eine Erhöhung von Importen, deren Wert im Zeitraum von 2005 bis 2008 um das Dreifache wuchs. Der Hauptlieferant von Gartenbauprodukten innerhalb der letzten Jahre waren die Niederlande. Unter den Hauptexporteuren befinden sich auch andere Länder mit großer Tradition in dieser Branche: Ecuador, Polen, Türkei, Kolumbien. Der Anteil Deutschlands an der gesamten Importstruktur der letzten Jahre war stabil und bewegte sich im Rahmen von fünf bis sechs Prozent. 

 

Wie aus der Studie weiter hervorgeht gibt es eine starke Einfuhr von Baumschulwaren und  einen wachsender Import von Schnittblumen. Daneben wird auf die Importbedingungen für Pflanzen, die Verbandsstrukturen und Branchenentwicklung sowie Messen und Ausstellungen eingegangen.