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Downloads: Frühjahrsblüher in Bio-Produktion

Wer sortentypische Unterschiede in Blütenstiellänge, Pflanzen-Habitus und Vermarktung akzeptiert, dem steht bei Frühjahrsblühern ein breites Bio-Sortiment zur Verfügung. Ein Knackpunkt sind beispielsweise Auswahl, Menge und Zeitpunkt der organischen Düngungsmaßnahmen. 

Beispiel für gute Bio-Qualität: ‘Floral Power Pink Lemon Lip’ (Takii). Foto: LVG Heidelberg

In der aktuellen TASPO-Ausgabe 9/2015 berichten wir über Versuche zur Bio-Produktion von Violen an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) in Heidelberg.

Ihr Fazit: Eine Vielzahl von Viola cornuta- und Viola wittrockiana-Sorten ist aufgrund ihres Pflanzenaufbaus und ihrer geringeren Anfälligkeit gegenüber Blattflecken für den biologischen Anbau geeignet.

Sollen jedoch durchweg Pflanzen mit flacher Blattrosette, kurzem Stiel und mit knapp über dem Laub stehender Blüte produziert werden, ist eine Bio-Produktion nicht möglich. Bei dem großen Spektrum der gewünschten Farben und Formen bleibt für diese Produktspezifikation der Einsatz von Hemmstoffen als Regulativ notwendig.

Welche Violen-Sorten sich für die Bio-Produktion besonders gut eignen, zeigt eine Tabelle, die Sie untenstehend zum Download finden. Außerdem finden Sie dort die Versuchsberichte zu den Sortimentsichtungen von Viola cornuta, Viola wittrockiana sowie zum ökologischen Anbau eines vegetativ vermehrten Erysimum-Sortimentes. (kla/ds)