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Downloads: Pflanzenschutzmittel zur Spinnmilbenbekämpfung

Die trocken warme Witterung der vergangenen Wochen förderte die Entwicklung von Spinnmilben an Rosen, Euonymus, Malus, Photinia und anderen Kulturen.Die Pflanzen zeigen zunächst nestweise Wuchsdepressionen. Die Tiere sitzen unter den Blättern und saugen im Pflanzengewebe. Erst bei massivem Befall bilden sie Gespinste unter den Blättern. 

Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr kann von unbemerkten Herden eine größere Befallswelle auf den Restbestand entstehen, sodass im ersten Schritt das lokale Bekämpfen einzelner Herde einer Gesamtbehandlung grundsätzlich vorzuziehen ist, um Resistenzbildungen vorzubeugen.

Die Benetzung der Blattunterseiten ist sehr wichtig für den Bekämpfungserfolg, da sich die Tiere dort aufhalten. Ebenso sollte der Wirkstoff und die Wirkstoffgruppe zur Vermeidung von Resistenzen regelmäßig gewechselt werden; Erhöhungen der Konzentration führen nicht zum gewünschten Erfolg und fördern lediglich die Resistenzbildung gegen den eingesetzten Wirkstoff. Eine Wiederholung der Behandlung nach 7 bis 10 Tagen (bei den derzeitigen Temperaturen) ist sinnvoll.

Pflanzenschutzmittel zur Spinnmilbenbekämpfung im Freiland finden Sie in der Tabelle, die Sie unten stehend als PDF downloaden können. (Quelle: Fritjof Herfarth, Pflanzenschutzdienst der LWK NRW)