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Downloads: Jetzt auf Blattkrankheiten an Möhre achten

In den Möhrenbeständen ist vielfach der Befallsbeginn mit Blattkrankheiten festzustellen. Einige jahreszeitliche Faktoren, wie die immer dichter werdenden Bestände und die wieder länger werdenden Nächte mit verstärkter Taubildung (und somit länger feuchten Beständen) sowie die noch hohen Tagtemperaturen sprechen für ein schnelles Ausbreiten der Möhrenschwärze (Alternaria dauci), von Cercospora Blattflecken (Cercospora carotae) und dem Echten Mehltau (Erysiphe heraclei). 

Alternaria und Cercospora wirken sich schnell ertragswirksam aus. Aber auch der Echte Mehltau kann durchaus Ertragsausfälle verursachen, im Allgemeinen hält sich der Schaden aber in Grenzen. Weiterhin treten auch häufig der Grauschimmel (Botrytis cinerea) und Sklerotiniafäule (Sclerotinia sp.) auf.

Besonders bei Bundmöhren für den Frischmarkt ist ein gesundes Laub wichtig. Aber auch bei Lager- und Waschmöhren ist aufgrund der Maschinenerntbarkeit die Gesunderhaltung des Laubes ein wichtiges Kriterium. Daher sollten die Bestände intensiv kontrolliert und die Intervalle der Fungizidbehandlungen (zwischen 7-14 Tage) eingehalten werden.

Eine Übersicht der einsetzbaren Fungizide können Sie hier downloaden. (ts)