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Leitlinie Abgabe Pflanzenschutzmittel

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Ab heute dürfen Pflanzenschutzmittel, die für die berufliche Anwendung zugelassen sind, nur noch abgegeben werden, wenn der Käufer seinen Sachkundenachweis vorlegt. Um dem Handel die Umsetzung des geänderten Pflanzenschutzgesetzes zu erleichtern, hat das Bundesamt für Verbraucherschutz nun einen Leitfaden veröffentlicht, den Sie auch auf TASPO Online herunterladen können.

Händler müssen sich beim Verkauf von Pflanzenschutzmitteln für den professionellen Bereich nun den Sachkundeausweis Pflanzenschutz vorlegen lassen. Foto: Fotolia cessay

Leitlinie für Abgabe von Pflanzenschutzmitteln schließt E-Commerce ein

Die Leitlinie enthält auch entsprechende Hinweise für den Internet- und Versandhandel sowie für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln an Betriebe, Personenvereinigungen oder sonstige Dritte.

Gemäß der Leitlinie gilt die Vorgabe gemäß § 23 Absatz 1 Pflanzenschutzgesetz als erfüllt, wenn der Käufer seinen Sachkundenachweis und Personalausweis zum Zeitpunkt des Erwerbs vorlegt. Bei einer Abgabe an Stammkunden kann auf die regelmäßige Vorlage der Sachkundenachweise verzichtet werden, sofern die Sachkunde dokumentiert wurde und jederzeit nachvollzogen werden kann. Der Handel muss anhand betrieblicher Abläufe und entsprechender Mitarbeiterinformationen gewährleisten, dass die Abgabe nur an sachkundige Erwerber erfolgt.