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Torffreie und vegane Bio-Erden für Genusspflanzen

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Torffreie und torfreduzierte Erden stehen bei Kleeschulte im Fokus. Für Genusspflanzen bietet das Erdenwerk verschiedene zertifizierte Bio-Erden an. Starke Akzente in Sachen nachhaltiger und klimaschonender Produkte will das Unternehmen unter anderem mit der neuen Bio Anzucht- und Kräutererde setzen.

Mariel Kleeschulte-Vrochte zeigt neue torffreie, vegane Bio-Erden. Foto: Kleeschulte

Erde mit veganem Kräuterdünger pflanzfertig aufgedüngt

„Unsere neue Kleeschulte-Entwicklung ist einzigartig in ihrer torffreien Zusammensetzung und mit einem speziellen, veganen Kräuterdünger pflanzfertig aufgedüngt“, erklärt Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte-Vrochte. „Die besonders feine Struktur der Erde gewährleistet optimale Keimbedingungen, dabei sorgt die feine Substratfaser topora aqua für eine hervorragende Strukturstabilität und eine gleichmäßige Wasserverteilung im Produkt. Die Erde ist mit einem professionellen Kräuterdünger versorgt, welcher die Qualität und dadurch den Geschmack der Pflanzen nachhaltig fördert.“ Diese Rezeptur entwickelte das Kleeschulte-Team auf Basis jahrelanger Erfahrungen mit torffreien Substraten im Profi-Gartenbau. Die Bio Anzucht- und Kräutererde ist im handlichen Zehn-Liter-Tragebeutel erhältlich. Sie ist Grünstempel- und RAL-zertifiziert.

Torffreie Qualität und verbesserte Rezeptur

Durch torffreie Qualität und eine verbesserte Rezeptur zeichne sich dem Unternehmen zufolge die Kleeschulte Bio Tomaten- und Gemüseerde aus, bei der die Substratfaser topora aqua den Einsatz von wasserspeicherndem Kokos deutlich reduziere. Die Kleeschulte Bio Tomaten- und Gemüseerde eignet sich den Angaben zufolge für Freiland, Hochbeet, Gewächshaus und im Topf oder Kübel auf Balkon und Terrasse. Bis Ende 2026 sollen torfhaltige Erden ganz aus dem Verkauf verschwinden. Kleeschulte ist in dieser Hinsicht im Branchenvergleich weit vorne: „Während die Branche aktuell noch 80 Prozent Torf verarbeitet, sind es im Rüthener Erdenwerk nur noch fünf Prozent“, sagt Mariel Kleeschulte-Vrochte und erklärt: „Es macht sehr viel Freude zu beweisen, dass unternehmerischer Erfolg im Einklang mit Ökologie und Ökonomie möglich ist.“

Kleeschulte verpackt nachhaltige Blumenerde plastikfrei

Dies zeigt auch die Eigenentwicklung topora aqua. Laut Hersteller handelt es sich dabei um die weltweit erste Substratfaser, welche aufgrund ihrer hohen Wasserspeicherkraft Kokosmaterial aus Indien oder Sri Lanka ersetzt. Ebenso wegweisend ist die Entwicklung des CO2-Fußabdrucks für Blumenerden in Deutschland. Die neueste Innovation des Rüthener Unternehmens ist den Angaben zufolge der erste Papiersack für eine Bio-Blumenerde. „Unser Paper Bag hat enorme Aufmerksamkeit im Markt erzeugt“, so Kleeschulte-Vrochte, für die es konsequent ist, eine nachhaltige Blumenerde plastikfrei zu verpacken. Mit seinem innovativen Papiersack gehört das Erdenwerk zu den Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design, außerdem wurde Kleeschulte jüngst mit dem „TOP 100 Innovator 2021“-Siegel ausgezeichnet, das besonders innovative mittelständische Unternehmen ehrt.

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