Pflanzenschutz

Antrag zu Basamid

Am 26. November hat der Bund deutscher Baumschulen erneut einen Antrag für das befristete Inverkehrbringen des Bodenentseuchungsmittels Basamid Granulat nach Paragraf 11 Abs. 2 des Pflanzenschutzgesetzes (Gefahr im Verzug) gestellt. Für das Jahr 2008 soll damit den Betrieben wieder für 120 Tage, und zwar für 60 Tage im Frühjahr und 60 Tage im Herbst ermöglicht werden, zur Flächenvorbehandlung auf wenigstens ein Bodenentseuchungsmittel zurückgreifen zu können. Darauf machte BdB-Präsident Karl-Heinz Plum auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen aufmerksam. Einen ähnlichen Antrag gab es bereits vor einem Jahr. Die chemische Bodenentseuchung ist, so wurde von der Branche und auch seitens des Pflanzenschutzes immer wieder deutlch gemacht, notwendig und bislang ohne Alternative, um bei Aufschulungsmaßnahmen der Bodenmüdigkeit und bestimmten Schaderregern im Boden entgegnen zu können. Der aktuelle Antrag bezieht sich auf eine Menge von 70.000 Kilogramm berichtete Bernd Schrader vom Fachausschuss Landschafts- und Wildgehölze. Die Bodenmüdigkeit ist unter anderem auch im Fachausschuss Veredlungsunterlagen ein Dauerthema, meinte Fachausschussvorsitzender Walter Theis. Der Fachausschuss hofft nach seinen Worten, dass die Forschung langfristige Lösungen für dieses Problem findet. Kurzfristig könne den Betrieben nur eine chemische Bodendesinfektion helfen.