Pflanzenschutz

Brand im JKI: Schaden in Millionenhöhe

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Rund zwei Millionen Euro Sachschaden: So lautet die erste Schätzung des Julius Kühn-Instituts (JKI) nach einem Großbrand auf dem Institutsgelände in Groß Lüsewitz (Mecklenburg-Vorpommern). Das Feuer hat nicht nur die erst vor sechs Jahren erbaute Wirtschaftshalle komplett zerstört – auch zahlreiche Maschinen fielen den Flammen zum Opfer.

Die Wirtschaftshalle des JKI in Groß Lüsewitz wurde durch den Brand komplett zerstört. Foto: JKI

JKI beziffert Schaden allein an Spezialgeräten auf mindestens eine Million Euro

Den Schaden allein für die zerstörten Spezialgeräte – darunter sechs Traktoren und etliche Spezialgeräte für die Züchtungsforschung – beziffert das JKI auf mindestens eine Million Euro. So kostet etwa der ebenfalls bei dem Brand beschädigte Parzellenmähdrescher bis zu 250.000 Euro in der Neuanschaffung.

Noch nicht genau abzuschätzen ist laut JKI der entstandene Schaden an der erst 2010 in Betrieb genommenen Wirtschaftshalle. Das 858 Quadratmeter große Gebäude, in dem ein Kartoffelkühllager, eine Arbeitshalle mit Sortieranlage, ein Werkstattbereich für die Versuchsfeldtechnik sowie ein Schleppdach mit Waschplatte untergebracht waren, ist mit etwa einer Million Euro Baukosten veranschlagt.

Rund 85 Feuerwehrleute bei Brand im JKI im Einsatz

Neben den Maschinen waren in der Wirtschaftshalle auch Kleinstmengen an Pflanzenschutzmitteln gelagert. Entsprechend war ein Gefahrgutzug des Landkreises Rostock vor Ort. Insgesamt waren etwa 85 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten dauerten nach Angaben des JKI rund vier Stunden an.

Zu den Brandursachen liegen bis dato noch keine Erkenntnisse vor.