Pflanzenschutz

Buchsbaumzünsler breitet sich aus

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Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist in Brandenburg auf dem Vormarsch. Blieb der Schädling bislang hauptsächlich auf den südlichen Teil des Bundeslandes beschränkt, hat er sich in diesem Jahr erstmals bis weit in den Norden, Nordosten und Westen Brandenburgs ausgebreitet.

Der Buchsbaumzünsler kann erhebliche Schäden anrichten. Foto: Didgeman/Pixabay

Buchsbaumzünsler richtet in Brandenburg zum Teil erhebliche Schäden an

Neue Befallsherde mit zum Teil merklichem Schadausmaß sind in diesem Jahr zudem im Grenzbereich zu Berlin aufgetaucht, meldet der Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF).

Mit erheblichen Schäden durch den ursprünglich aus Ostasien stammenden Buchsbaumzünsler hatten zudem die bereits in den letzten Jahren betroffenen Regionen im Dreieck Luckau-Cottbus-Beeskow in diesem Sommer zu kämpfen, so das LELF.

Pflanzenschutzdienst empfiehlt Rückschnitt der befallenen Buchsbäume bis April

Bei Anzeichen für einen Befall durch den Buchsbaumzünsler sollten umgehend geeignete Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet werden. So empfiehlt der Pflanzenschutzdienst der LELF etwa einen Rückschnitt der befallenen Buchsbäume bis Anfang April 2017, um die Wintergespinste des Schädlings zumindest größtenteils entfernen zu können.

Im Mai nächsten Jahres sollte dann die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers mit einem zugelassenen Insektizid starten. Weitere Infos dazu sind in einem Merkblatt für Baumschulen und den GaLaBau zusammengestellt, das auf der Webseite des Pflanzenschutzdienstes zum Download zur Verfügung steht.