Pflanzenschutz

Callunen gut verkauft, Eriken weniger

Die "Azercaner" sind dieses Jahr mit dem Absatz von Callunen weitgehend zufrieden, weniger dagegen mit dem Marktverlauf bei Eriken. Dies war Berichten aus den Anbaugebieten bei der Azerca-Tagung am 28. November in Seligenstadt zu entnehmen. Obwohl zu Saisonbeginn knapp, standen die Erica gracilis schon sehr früh unter Preisdruck. Darauf wies Andreas Hintze aus dem Anbaugebiet Azerca-Nord hin. Später weiterer Preisrückgang und relativ frühes Saisonende! Viele Eriken konnten nicht verkauft werden. Der Absatz von Callunen erfolgte dagegen zufriedenstellend. Der Verkauf von Azaleen hat sich in diesem Spätjahr gut angelassen. Brigitte Zempel, Azerca-Ost: Trotz sehr guter Qualität und Ausfärbung blieben mehr Erica gracilis als in den vergangenen Jahren stehen. Callunen wurden trotz einer Anbauzunahme um etwa 20 Prozent "rundum sehr gut verkauft". Matthias Küppers, Azerca-West: Guter Saisonstart, aufgrund der warmen Witterung, dann aber stockender Abverkauf im September; bei Erica gracilis war dies ausgeprägter als bei Callunen. Generell war es wieder eine schlechte Erikensaison. Man rechnet mit weiterer Anbauzunahme bei Callunen und "immer weniger Eriken". Thomas Baumgartner, Azerca-Süd: Callunen kamen dieses Jahr etwas später, wurden dann aber gut verkauft. Bei der Herbstvortragstagung der Sondergruppe Azerca in Seligenstadt standen Pflanzenschutzaspekte, Kostenkalkulation und das Substrat - hierbei speziell "Probleme durch mikrobiell belebte Torfe" - im Blickpunkt.