Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutztipp gegen Trauermücken

Vermehrungsbeete sind durch die momentanen feuchtwarmen Klimabedingungen die klassische Zielgruppe von Trauermücken. Die Larven fressen an den Stecklingen und jungen Wurzeln. Bei der derzeit frühlingshaften Witterung kommt es zu einer sehr schnellen Entwicklung der Tiere auch außerhalb der Vermehrungseinheiten in den Jungpflanzenbeständen. Häufig werden die Bestände zeitgleich von Sumpffliegen begleitet, die allerdings nur als Lästling einzustufen sind. Dennoch kann der Kot der Tiere qualitätsmindernd wirken. Kontrolle über Gelbtafeln! Biologische Bekämpfung mit sehr guter Wirkung durch den Einsatz von Steinernema feltiae (räuberische Nematoden) 500.000 Stück pro Quadratmeter ab Stecktermin im Gießverfahren, BioMükk (Bacillus thur. israelensis) 30 bis 40 Kilogramm pro Hektar und mit Hypoaspis spp. 100 bis 250 Tiere pro Quadratmeter zur langfristigen Kontrolle empfohlen. Was beim Einsatz von Nematoden zu beachten ist, erklärt Ihnen ausführlich der Pflanzenschutztipp in der TASPO 18/09.