Pflanzenschutz

Die Verantwortung der Industrie hört nicht am Fabriktor auf

Nur solche Pflanzenschutzmittel sollten importiert werden dürfen, die mit dem national zugelassenen Originalprodukt identisch sind, forderte Tobias Marchand, Geschäftsführer von Bayer CropScience Deutschland sowie Vorsitzender des Pflanzenschutzbereichs im Industrieverband Agrar, beim Frankfurter IVA-Symposium. Das hohe Schutzniveau – bezogen auf die Gesundheit von Mensch und Tier ebenso wie auf die Umwelt – müsse für importierte Produkte genauso gelten wie für national zugelassen Mittel. Gegen Gesetzesverstöße sei konsequent vorzugehen.

Nach Angabe Marchands akzeptieren die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln den Grundsatz des freien Warenverkehrs in der Europäischen Union. Import von Pflanzenschutzmitteln zwischen den Mitgliedsstaaten sei nicht zu beanstanden, wenn er ordnungsgemäß erfolgt und die gesetzlichen Vorgaben einhält. Für die Pflanzenschutzindustrie ende die Verantwortung für ihre Produkte nicht am Fabriktor. Sie sei daher auch sehr daran interessiert, den guten Ruf ihrer Marken und Produkte zu schützen.