Pflanzenschutz

EU: Mehr Fokus auf Pflanzengesundheit

Die neu in Kraft getretene EU-Pflanzengesundheitsverordnung soll europaweit den Schutz vor der Ein- und Verschleppung gefährlicher Schadorganismen erhöhen.

Die neue EU-Verordnung soll mehr Schutz für Pflanzen vor Schaderregern wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer bieten. Foto: LfL

Monitorings, Notfall- und Krisenpläne festgelegt

Wichtige neue Elemente sind dabei unter anderem Monitorings, Notfall- und Krisenpläne, auf neue Risiken besser ausgerichtete Importkontrollen in den Mitgliedstaaten und verbesserte Rückverfolgung. Die neue EU-Pflanzengesundheitsverordnung 2016/2031 löst die bisher existierende Richtlinie 2000/29/EG sowie sechs weitere ab.

Pflanzengesundheit: Gefährlichen Schadorganismen schneller entgegen treten

„Die neue Verordnung ist eine gute Basis, um bei Risiken und Auftreten von neuen oder gefährlichen Schadorganismen der Pflanzen rascher und effizienter als bisher zu handeln. Vorsorge ist bekanntlich besser als Nachsorge. Die Verordnung ist ein wesentlicher Meilenstein, um die Vorsorge zu verbessern. Dies ist für die Nachhaltigkeit unserer heimischen Erzeugung aber auch für den Erhalt unserer Kulturlandschaft dringend erforderlich, denn der stark ansteigende globale Handel und die Folgen des Klimawandels begünstigen die Einschleppung von neuen Schädlingen. Nun ist der gesetzte Rechtsrahmen mit praktikablen Regelungen auszufüllen und diese ab 2019 in den EU-Staaten wirksam anzuwenden. Dabei gilt es, Pflanzen besser als bisher zu schützen während gleichzeitig weiterhin berechtigten Handelsanliegen angemessen Rechnung zu tragen ist“, kommentierte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.