Pflanzenschutz

Feldsalat stark mit Pestiziden belastet?

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Feldsalate, die vom Lebensmitteleinzelhandel vertrieben werden, sind zum Teil mit besonders gefährlichen Spritzgiften belastet, wie die Stiftung ÖKO-Test in der aktuellsten Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift berichtet. Auch Bio-Produkte hielten dem Blick der Prüfer oft nicht stand.

Beim ÖKO-Test zeigten sich Feldsalate mit besonders gefährlichen Pestziden wie dem Pilzbekämpfungsmittel Iprodion belastet, das im Ruf steht, Krebs zu verursachen.

Bio-Feldsalat: Nur einmal Note „sehr gut“

So vergab ÖKO-Test nur ein einziges Mal die Note „sehr gut“ und zwar an den Bio-Feldsalat, der von der Bio-Supermarktkette Denn’s verkauft wird. Im Großen und Ganzen schlossen die Bioprodukte allerdings nicht besser ab als Salate aus herkömmlicher Produktion. Vier von sechs getesteten Feldsalaten enthielten das bienengiftige Insektenbekämpfungsmittel Spinosad.

Insgesamt wanderten jeweils drei Proben von insgesamt elf Lebensmittelketten ins Labor. Die Produkte der konventionellen Handelsketten konnten nicht überzeugen: Sie zeigten sich mit besonders gefährlichen Pestziden wie dem Pilzbekämpfungsmittel Iprodion belastet, das im Ruf steht, Krebs zu verursachen.

ÖKO-Test: Feldsalat mit Nitraten und Perchlorat belastet

Weitere Kritikpunkte bei den Feldsalaten sind unter anderem die zu hohen Nitratwerte und Perchlorat. Letzteres hemmt die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse. Nitrat ist zwar relativ unbedenklich, kann im Körper aber zu Nitrit umgebaut werden, was die Bildung krebserregender Nitrosamine begünstigt.