Pflanzenschutz

Grundsätze zur guten fachlichen Praxis erneuert

Die Grundsätze für die Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz wurden überarbeitet.

Die Veröffentlichung erfolgte am 21. Mai im Bundesanzeiger.

Die Neufassung sieht vor, die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gemäß § 6 Absatz 4 des PflanzSchG aufzuzeichnen. Soweit Schläge vorhanden sind, hat dies schlagspezifisch zu geschehen. Damit wird § 5 des Bundesnaturschutzgesetzes umgesetzt.

Aufzuzeichnen sind: Name des Anwenders, Anwendungsfläche und -datum, verwendetes Pflanzenschutzmittel, Aufwandmenge sowie Anwendungsgebiet. Die Aufzeichnung soll zeitnah erfolgen. Dies bedeutet im Regelfall spätestens vier Wochen nach der Anwendung.

In Ausnahmefällen werden acht Wochen akzeptiert. Etwa wenn die Behandlung durch einen Lohnunternehmer durchgeführt wurde. Anwendungsfläche meint die Bezeichnung der Fläche. Bei Tankmischungen müssen alle enthaltenen Pflanzenschutzmittel dokumentiert werden.

Die Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Gerechnet ab Beginn des Jahres, das auf das Jahr des Entstehens der Aufzeichnung folgt.

Die gute fachliche Praxis ist gesetzliche Vorschrift und verbindlich zu befolgen. Die aktualisierte Fassung ergänzt die bestehenden rechtlichen Regelungen.

Die Neufassung finden Sie unter www.bmelv.de, Rubrik Service/Publikationen.