Pflanzenschutz

Hannover und Weser-Ems:Landwirtschaftskammern sind faktisch fusioniert

Die Fusion der Landwirtschaftskammern Hannover und Weser-Ems zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist organisatorisch abgeschlossen. Die Vorstände der beiden Kammern haben jetzt die neue Organisationsstruktur verabschiedet. Damit haben die beiden Kammern faktisch die Trennung zwischen ihren ehemaligen Zuständigkeitsgebieten aufgehoben. Die formelle Fusion ist für den 1. Januar 2006 geplant. Sechs neu geordnete Geschäftsbereiche in Oldenburg und Hannover sind ab sofort niedersachsenweit zuständig, heißt es im Pressedienst der Kammer Weser-Ems. Die Leitungsfunktionen der Geschäftsbereiche Gartenbau, Forstwirtschaft, Förderung und im Geschäftsbereich Landwirtschaft für die Teilgebiete Pflanzenbau und Pflanzenschutz werden von Hannover aus ausgübt. Die Leitungsfunktionen für die Geschäftsbereiche Allgemeine Verwaltung, Lufa Nord-West und im Geschäftsbereich Landwirtschaft für die Teilaufgaben Tierhaltung, Unternehmensberatung und Ländliche Entwicklung werden in Oldenburg wahrgenommen. Entschieden ist auch die Struktur in den Regionen, wo die Landwirtschaftskammer Niedersachsen künftig elf landkreisübergreifend zuständige "Bezirksstellen der Landwirtschaftskammer" mit dazugehörenden Außenstellen sowie acht Forstämter und mehrere Institute für praxisorientierte Forschung, Labordienstleistungen und für Aus-, Fort- und Weiterbildung haben wird. Die alten Bezeichnungen "Landwirtschaftsämter" im Kammergebiet Weser-Ems und "Kreisstellen" im Kammergebiet Hannover entfallen.