Pflanzenschutz

Honigbienen: Resistent gegen Varroa-Milbe

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In den kommenden drei Jahren soll im Forschungsprojekt „GeSeBi“ die Grundlage für eine neue Zuchtmethode für Honigbienen geschaffen werden. Die neue Art soll resistenter gegen die Varroa-Milbe sein. Dabei werden die wichtigen Daten von einem DNA-Chip geliefert. Das Institut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf kann aus Forschungsgeldern von 1,3 Millionen Euro schöpfen.


Bald könnten Honigbienen dank GeSeBi resistenter gegen die Varroa-Milbe sein. Foto: Fotolia

„GeSeBi“ analysiert Bienen-Gene mit DNA-Chip

„GeSeBi“ ist die Abkürzung für Etablierung der genomischen Selektion zur Verbesserung von Krankheitsresistenz, Leistung, Verhalten und genetischer Vielfalt bei der Honigbiene. Der eingesetzte DNA-Chip gleicht einem Computer-Mikrochip. Er spürt kleinste Veränderung in der Gesamtheit aller Gene (Genom) der gechippten Bienen. So sollen die Gründe für eine für die Unterschiedliche Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Schädling ausgemacht werden.

Resistentere Art gegen Varroa-Milbe züchten

Wenn die Forschungsarbeiten erfolgreich verlaufen, könnten Imker künftig auf eine Bekämpfung der Milbe verzichten. Das Forscherteam hofft, dass Bienen auf diese Weise weiterhin einen wertvollen Beitrag zur heimischen Landwirtschaft und Pflanzenvielfalt leisten können.