Pflanzenschutz

Institut für Bienenschutz startet

Das Julius-Kühn-Institut (JKI) hat vor wenigen Tagen eine eigene Forschungsabteilung für Bienenschutz gestartet. Im Fokus stehen der Schutz von Honig- und Wildbienen wie auch die Bewahrung ihrer Ernährungs- und Lebensgrundlagen.

Das Institut für Bienenschutz erforscht die Interaktion zwischen Bienen und landwirtschaftlich genutztem Raum. Foto: Fotolia Patrizia Tilly

Institut für Bienenschutz auf Wunsch des Bundeslandwirtschaftsministeriums

Wie das JKI mitteilt, wurde das Institut für Bienenschutz auf Wunsch des Bundeslandwirtschaftsministeriums eingerichtet. Jens Pistorius leitet die Forschungsabteilung. Er engagiert sich seit Jahren als Imker in verschiedenen Gremien für den Bienenschutz.

Die Wissenschaftler wollen die Interaktion zwischen Bienen und dem landwirtschaftlich genutzten Raum näher erforschen. In diesem Zuge wollen sie Risiken für Bestäuber durch den Anbau von Kulturpflanzen ausmachen. Zusätzlich sollen Strategien und Verfahren entwickelt werden, um Gefahrenquellen zu vermeiden und zu reduzieren. Außerdem nimmt die Forschungseinrichtung in nationalen Prüfungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel und der harmonisierten EU-Wirkstoffprüfung wahr.

Am 8. Juni wird Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt das Institut offiziell einweihen.