Pflanzenschutz

Mit Zuversicht in die Zukunft

"Wann haben Sie es schon einmal erlebt, dass Wachstumsprognosen nach oben korrigiert wurden?", fragte der Parlamentarische Staatssekretär, Dr. Peter Paziorek, während der Eröffnungsfeier der IPM die Gärtner. Zu Recht forderten die Gärtner, so ging er auf die angesprochenen Punkte von ZVG-Präsident Heinz Herker ein, dass die Politik für faire Wettbewerbsbedingungen in der europäischen Union sorgt. Stichworte seien hier Harmonisierung der Umweltauflagen, der Energiesteuern, der Pflanzenschutzzulassungen und Bürokratieabbau. Immerhin könne er positive Mitteilungen machen: Man habe sich auf die Vereinfachung bei den Abstandsregelungen geeignet, was für die Gärtner eine große Erleichterung in der tagtäglichen Handhabung beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bedeute. Das Thema Bürokratieabbau wolle die Bundesregierung ebenfalls entschlossen angehen. Dazu seien Vorschläge willkommen: "Wir werden den ständigen Kontakt zu Ihren Verbänden suchen", kündigte Dr. Paziorek an. Das Bundeslandwirtschaftsministerium habe außerdem ein eigenes Programm zur Innovationsförderung aufgelegt. Es soll Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstützen. Hierfür ist geplant, bis zum Jahr 2010 im grünen Bereich über 80 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die mit Hilfe dieses Programms erforschten und entwickelten neuartigen Produkte, beispielsweise besonders resistente Pflanzenzüchtungen, innovative Pflanzenschutzverfahren oder technische Innovationen zur Steigerung der Energieeffizienz, könnten einen wichtigen Beitrag für einen zukunfts- und wettbewerbsfähigen deutschen Zierpflanzen-, Obst- und Gemüsebau leisten.