Pflanzenschutz

Neuentwicklung: Hochdruckdüse erleichtert Spritzmittelausbringung

Hohe Effektivität im Bereich Pflanzenschutz verspricht eine neu entwickelte „Injektorwassernebeldüse“. Konstruiert hat sie Schlossermeister Carsten Bardehle aus Curslack und seit ein paar Monaten ist der Prototyp im Unterglas-Schnittblumenbetrieb von Hartmut Stübe in Altengamme im praktischen Einsatz. Die Effektivität dieser neuen, handgeführten Spritzdüse liegt in einer Zeit-, Spritzmittel- und damit Kostenersparnis. Der Zeitaufwand für die Pflanzenschutzmittelausbringung hat sich nach Angaben von Stübe von rund 45 Minuten auf zehn bis 15 Minuten pro Haus verkürzt. Die Spritzmittelmenge ist auf die Hälfte und weniger reduziert. Das Anmischen der Spritzbrühe entfällt. Restmengen gibt es nicht mehr, weil sich Wasser und Pflanzenschutzmittel erst im Schlauch mischen. Bei zehn Litern pro Minute lassen sich maximal fünf Prozent zumischen. Neben der Handdüse gibt es auch ein automatisches Gerät mit einer mehr als doppelt so großen Reichweite des Nebels. Windstille vorausgesetzt, lassen sich damit also auch Freilandkulturen behandeln. Für die Produktion der zum Patent angemeldeten Hand- und Automatik-Geräte mit Injektorwassernebeldüse sucht Konstrukteur Bardehle jetzt einen Lizenznehmer.