Neuer Pflanzenpass: Etiketten für Topfpflanzen und Co.

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Güse bietet dem Pflanzenhandel unter anderem hochwertige Pflanzenpass-Etiketten an, die den Vorgaben der Pflanzenschutzverordnung entsprechen. Foto: Güse

Ab 14. Dezember gelten europaweit verschärfte Verordnungen für die Kennzeichnung von Topfpflanzen, Pflanzenerzeugnissen, Samen sowie bestimmten anderen Pflanzen. Güse kündigt an, geeignete Etiketten, Etikettendrucker und entsprechende Etikettendruck-Software ab Herbst anzubieten und die Marktbeteiligten bei der gesetzeskonformen Umsetzung der neuen Regelungen zu unterstützen.

EU verschärft geltende Pflanzenschutzvorschriften

Mit der EU-Kontrollverordnung 2017/625/EU (OCR) sowie der EU-Pflanzengesundheitsverordnung 2016/2031/EU (PHR) hat die Europäische Union die seit 1977 geltenden EU-Pflanzenschutzvorschriften verschärft. Demzufolge muss ab dem 14. Dezember 2019 die Rückverfolgbarkeit aller zum Anpflanzen bestimmten Pflanzen mit dem EU-Pflanzenpass gewährleistet sein. Dieser darf nur ausgestellt werden, wenn die betreffende Pflanze frei von Unionsquarantäneschädlingen, geregelten Nichtquarantäneschädlingen sowie neuen Schadorganismen ist.

Pflanzenpass: amtliches Etikett mit genauen definierten Angaben

Bei dem EU-Pflanzenpass handelt es sich um ein amtliches Etikett mit genau definierten Angaben. Diese umfassen neben der deutschen und englischen Bezeichnung für Pflanzenpass in der rechten oberen Ecke sowie der Flagge der Union in der linken oberen Ecke alle relevanten Daten zu Produkt und Rückverfolgbarkeit. Im Wesentlichen sind dies der botanische Name der Pflanzengattung sowie Ursprungsländercode, Registriernummer des Unternehmens und Rückverfolgungscode der jeweiligen Pflanze. Der Pflanzenpass muss dabei stets direkt an der Handelseinheit – getrennt von anderen Informationen – gut sichtbar und unveränderbar angebracht sein.

Relevant ist der Pflanzenpass besonders für den B2B-Bereich der Grünen Branche. Denn ein Pflanzenpass wird im Unterschied zur bisherigen Regelung für den Handelsweg zwischen Unternehmen bis hin zum letzten Inverkehrbringer, nicht aber für den direkten Absatz an den Endnutzer für dessen Eigenbedarf gefordert.

Pflanzenpass-Etiketten zur Erfüllung der Kennzeichnungspflicht

Zur Erfüllung der Kennzeichnungspflicht bietet Güse daher dem Pflanzenhandel nicht nur hochwertige Pflanzenpass-Etiketten, die alle Vorgaben der Pflanzenschutzverordnung erfüllen, sondern auch komfortable Komplettlösungen aus einer Hand. Das Spektrum reicht den Angaben zufolge von kostengünstigen Einstiegslösungen für den Druck der Etiketten bis hin zu leistungsfähigen Industriemodellen für anspruchsvolle Kennzeichnungsanforderungen bei hohen Stückzahlen – inklusive Service und Support. Abgerundet wird das Angebot laut Firmenaussage durch entsprechende Etikettendruck-Software.

Weitere Infos und eine Checkliste zum EU-Pflanzenpass sind auf der Website von Güse zu finden.

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