Pflanzenschutz

Öko-Anbau und Pflanzengesundheit: Versuche mit Poinsettien und Pelargonien erfolgreich

Zwar beträgt der Anteil der Bio-Betriebe im Zierpflanzenbau derzeit nur etwa ein Prozent, doch werden Elemente der ökologischen Anbauverfahren, insbesondere im Pflanzenschutz, längst auch im konventionellen Bereich genutzt. Interessante Ergebnisse erbrachten im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau durchgeführte Versuche des Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt und des Instituts für Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz der Universität Hannover. Dabei wurden Poinsettien und Pelargonien mit Blick auf die Stecklingsproduktion ökologisch und konventionell angebaut und anschließend die Lagerfähigkeit, Bewurzelungsintensität und Widerstandsfähigkeit gegen Botrytis verglichen. Die Ergebnisse der Versuche lassen aufhorchen: Während die Pelargonien-Mutterpflanzen bei der konventionellen Kulturführung Blattschäden in Form von Nekrosen und Chlorosen zeigten, traten solche Schäden bei der ökologisch geführten Kultur, die entzugsorientiert mit Stickstoff versorgt wurde nicht auf. Bei der Kultur mit hoher Stickstoffgrundversorgung waren die Schäden geringer.

Mehr zu den einzelnen Ergebnissen lesen Sie in der aktuellen TASPO.