Pflanzenschutz

Pflanzenschutz: Älchen gegen Taxuskäfer auch im Zierpflanzenbau

Die Holländer nennen ihn Taxuskäfer (taxuskever), den Deutschen ist er als Dickmaulrüssler bekannter. Einheitlich aber ist, dass die an Baumschulprodukten und Zierpflanzen fressenden Larven dieses Tieres aus der Rüsselkäfer-Familie von Fadenwürmern der Gattungen Heterorhabditis und Steinernema bekämpft werden. Solche Älchen seien eine gute Alternative und würden in Gärtnereien mehr und mehr verwendet. Darauf wies die niederländische Fachzeitschrift Vakblad voor de Bloemisterij 31/2004 hin. Im Betrieben des Zierpflanzenbaus kämen hauptsächlich drei Arten zum Einsatz: Heterorhabditis megidis, Heterorhabditis bacteriophora, Steinernema kraussei. Die beiden zuerst genannten Heterorhabditis-Arten werden aufgrund hoher Effizienz in den Gewächshäusern am meisten verwendet. Dass die Heterorhabditis eine Minimumtemperatur von zwölf Grad benötigen, macht sich im Gewächshaus kaum als Nachteil bemerkbar. Als beste Anwendungszeiträume wurden April/ Mai und August/September genannt. Bei den Freilandkulturen spielt dagegen Steinernema kraussei eine größere Rolle, weil sie schon ab fünf Grad auf Taxuskäferjagd gehen und damit gerade in den kritischen Zeiten des Übergangs – also im zeitigen Frühjahr und im Herbst – effektiver wirken.