Pflanzenschutz

Pflanzenschutzgesetz: Neue Regelung für importieres Pflanz- und Saatgut empfohlen

Der Agrarausschuss des Bundesrates hat in seiner Sitzung am 3. September auf Antrag der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Anpassungen in der Änderungsvorlage zum Pflanzenschutzgesetz empfohlen (siehe TASPO 19/07), die Regelungen zu Saatgut, Pflanzgut und Kultursubstrate so zu fassen, dass diese auch weiterhin in Deutschland in Verkehr gebracht werden können, wenn sie mit einem in einem anderen Mitgliedsland der EU zugelassenen Pflanzenschutzmittel oder aber mit einem in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel behandelt worden sind. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) begrüßt diese Entscheidung und betont, dass der Gartenbau mit der Umsetzung der Regierungsvorlage erhebliche Probleme im internationalen und besonders europäischen Warenaustausch bekommen hätte. Vor allem die Jungpflanzenproduktion im Zierpflanzenbau, aber auch im Obstbau und im Gemüsebau, wären massiv betroffen. Vor diesem Hintergrund hatte der ZVG die Streichung der Änderung gefordert. Das Plenum des Bundesrates wird am 21. September entscheiden.