Pflanzenschutz

Pflanzenschutztipp: pilzliche Schaderreger

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Die hohe Bestandsfeuchte, bedingt durch die starke Taubildung und auch lokale Regenschauer, führt zurzeit zu einem hohen Befallsdruck durch pilzliche Krankheitserreger in Gemüsekulturen. Vorbeugende Fungizid-Maßnahme gegen die Ausbreitung von Falschem Mehltau, Alternaria-Arten und sonstigen Blattfleckenerregern ist bei anfälligen Sorten sowie schlecht abtrockenden Beständen ratsam.

Kohlkulturen können von Alternaria-Pilzen befallen werden. Foto: vargazs/Pixabay

Falscher Mehltau an Gurke und anderen Kürbisgewächsen

Der Erreger des Falschen Mehltaus an Gurke, Pseudoperonospora cubensis, gefährdet Freiland- und Gewächshauskulturen und tritt auch an anderen Kürbisgewächsen auf. Zu Beginn der Krankheit sind auf der Blattoberseite gelbe Flecken zu erkennen, die durch die Blattadern abgegrenzt sind. Auf der Blattunterseite sind die Flecken hellbraun und dort bilden sich dunkle Sporangienträger.

Mit fortschreitender Krankheit sterben das Gewebe und sogar ganze Blätter ab. Auch tolerante Sorten können bei günstigen Befallsbedingungen und einem hohen Infektionsdruck gefährdet sein.

Alternaria-Pilze an verschiedenen Kohlkulturen

An verschiedenen Kohlkulturen verursachen Alternaria-Pilze rundlich braune Blattflecken, die in einem späteren Zeitpunkt aufreißen können. Die befallenen Blätter vergilben häufig und bei starkem Befall besteht das Risiko einer Ausbreitung auf den Kopf oder Blume.

Hier können Sie eine Tabelle herunterladen, in der die Präparate und deren ausgewiesene Indikation sowie Nebenwirkung in Kopfkohlen zusammengefasst sind.