Pflanzenschutz

Produzenten wollen kompakte Pflanzen

Neben dem Pflanzenschutz stand der Hemmstoffeinsatz beim Info-Nachmittag Zierpflanzenbau am 6. Februar in Heidelberg im Fokus. Die Beratungs- und Versuchsgemeinschaft Nordbaden, der Verband Badischer Gartenbaubetriebe sowie die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg führten die Veranstaltung gemeinsam durch. Bei den meisten frühjahrsblühenden Topfstauden, die im Gewächshaus als Alternative zu Violen und Primeln kultiviert werden, erscheint Hemmstoffeinsatz als nötig. Zumindest dann, wenn kompakte Verkaufsware erzielt werden soll. Topflor, so der Hinweis von Ute Ruttensperger (LVG Heidelberg), zeige bei den meisten Kulturen eine gute Hemmwirkung. Alternativ kämen CCC, Caramba und Tilt infrage. Gelegentlich kommt es zu leichten Blühverzögerungen. Die Topfstaudenarten reagieren unterschiedlich auf Hemmstoffe. So zeigte Tiarella bei den Heidelberger Versuchen kaum Hemmwirkung, während beispielsweise Erysimum stark reagierte.