Pflanzenschutz

Rasen: Primo Maxx zugelassen

Der Spezial-Wachstumsregulator Primo Maxx erhielt kürzlich die Zulassung für Deutschland und Österreich. Das teilt die Syngenta Agro GmbH mit. Das Anwendungsgebiet umfasst Golfplätze sowie Sport- und Zierrasen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erteilte die Zulassung nach §15b des deutschen Pflanzenschutzgesetzes. Dies ist vor allem für Greenkeeper von Vorteil, weil dadurch die jährliche Neubeantragung als "Lückenzulassung" entfallen kann. Gemäß §12 Absatz 10 Pflanzenschutzmittelgesetz ist die Zulassung auch in Österreich gültig. Primo Maxx reduziert die Zellstreckung von Gräsern und verbessert die Wuchsqualität. Auf Golfplätzen lässt sich so während des gesamten Tages eine gleichmäßige Ballroll-Geschwindigkeit auf den Greens erreichen. Beanstandungen von Spielern über unterschiedliche Turnier-Bedingungen gehören damit der Vergangenheit an.

Das Produkt stoppt jedoch nicht das gesamte Pflanzenwachstum. So haben Versuche laut Hersteller gezeigt, dass das Wurzelwachstum bei regelmäßigem Einsatz von Primo Maxx deutlich verbessert wird. Außerdem werde der Krankheitsbefall durch "Dollar Spot" und andere Rasenkrankheiten reduziert. Auf Fairways werde der Mähaufwand durch den Einsatz von Primo Maxx deutlich verringert. Gleiches gelte beim Einsatz auf Sportplätzen. Durch die Einsparung von Mähgängen lassen sich die Unterhaltungskosten und der Verbrauch an fossilem Treibstoff senken. Den Vertrieb von Primo Maxx übernimmt in Deutschland und Österreich ab Frühjahr 2010 das Unternehmen Scotts.