Pflanzenschutz

Sachkundenachweis Pflanzenschutz: Jetzt beantragen – sonst Nachteile!

Altsachkundige sollten den neuen Sachkundennachweis Pflanzenschutz bis 26. Mai beantragen. Danach können sie den Nachweis zwar noch anfordern, doch für viele bisher anerkannte Berufsabschlüsse verfällt dann der Bestandsschutz.

Jeder, der Pflanzenschutzmittel verkauft oder darüber berät, muss den neuen Sachkundenachweis Pflanzenschutz besitzen. Foto: Katrin Klawitter

Neuer Sachkundenachweis Pflanzenschutz im Scheckkartenformat

Der neue Sachkundenachweis Pflanzenschutz kann im Scheckkartenformat online oder über einen Link auf den Internetseiten der zuständigen Pflanzenschutzdienststellen der Länder bestellt werden. Nach der abgelaufenen Beantragungsfrist im Mai werden Tätigkeiten im Pflanzenschutz nur noch zum Teil oder gar nicht mehr anerkannt.

Für den Berufsabschluss Gärtner bedeutet dies, dass bei verspäteten Anträgen nur noch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln/Beratung über den Pflanzenschutz, nicht mehr aber die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln anerkannt wird. Darauf sollten insbesondere diejenigen achten, die mit dem Gärtnerabschluss im Pflanzenschutzmittelhandel tätig sind.

Bisherige Sachkundenachweise Pflanzenschutz im Winter ungültig

Ab dem 27. November 2015 werden die bisherigen Sachkundenachweise ungültig; das beinhaltet die Zeugnisse über einen anerkannten Berufs- oder Studienabschluss oder über eine bestandene Sachkundeprüfung. Jeder Sachkundige, der weiterhin im Beruf Pflanzenschutzmittel anwenden, Pflanzenschutzmittel verkaufen (auch über das Internet), andere Nicht-Sachkundige anleiten oder beaufsichtigen oder über den Pflanzenschutz beraten will, muss bis dahin diesen neuen Nachweis besitzen.

Alle Antworten auf wichtige Fragen wie „Wie schlimm trifft es Akademiker der Gartenbau- oder Agrarwissenschaften?“ oder „Worauf müssen Floristen nun beim Verkauf achten“, lesen Sie in der morgigen Ausgabe der TASPO. (ts)