Pflanzenschutz

Syngenta engagiert sich bei Umweltprojekten

Syngenta als weltweit führendes Agribusiness-Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf Pflanzenschutzprodukten und Saatgut ist auch an diversen Projekten auf Gebieten wie Wasserschutz, Bodenerhaltung sowie Förderung der Artenvielfalt beteiligt.

Dies spricht der Konzern in seinem zusammen mit dem Geschäfts- und Finanzbericht herausgegebenen "Corporate Responsibility-Bericht 2006" an. Syngenta fördere nachhaltige Landwirtschaft sowie Produktionsmethoden, die die Ökosysteme schonen. Der Konzern beschäftigt weltweit über 19500 Menschen in mehr als 90 Ländern. Im Kapitel über den Wasserschutz weist Syngenta unter anderem auf ein gemeinsames Projekt mit der US-amerikanischen Umweltorganisation "Trees Forever" hin. In dessen Rahmen sei seit 1997 an der Schaffung von rund 6000 Hektar Pufferzonen an Wasserläufen in den Staaten des mittleren Westens der USA gearbeitet worden. Entlang von Wasserläufen gepflanzte Bäume, Sträucher und Gräser könnten als Pufferzonen bis zu 90 Prozent des Abflusses von Bodensedimenten und Pflanzenschutzmitteln verhindern. Entsprechende Pufferzonen würden zugleich dazu beitragen, die Abtrift von Pflanzenschutzmitteln in angrenzende Gewässer zu verhindern. Syngenta ist auch Partner bei einem 2005 begonnenen, auf drei Jahre angelegten und von der Europäischen Union unterstützten Programm im südspanischen Donana-Nationalpark. Dort geht es um die Kartierung erosionsgefährdeter Gebiete sowie Schulung von Landwirten in nachhaltigen Anbaumethoden. Das Projekt will wesentlich dazu beitragen, durch Verringerung von Bodenerosion und Oberflächenabfluss die sensiblen Feuchtgebiete zu schützen.

Eines der in dem Bericht angesprochenen Beispiele aus dem Gebiet des Artenschutzes soll in Großbritannien den Rückgang der Bestände von Hummeln und anderen nützlichen Insekten auf Ackerflächen stoppen helfen. Landwirte erhalten dabei Beratung und technische Unterstützung zur Aussaat und Pflege von Blütenpflanzen einer speziellen Saatmischung. Bisher seien mehr als 200 Betriebe beteiligt und man hofft, dies auf 1000 Landwirte ausdehnen zu können. Der Bericht spricht auch die biologische Schädlingskontrolle als "wesentlicher Bestandteil des integrierten Pflanzenschutzes" an. Einsatz nützlicher Insekten ersetze einen Teil der Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln. Im "Bioline"-Sortiment habe Syngenta 2006 zwei neue biologische Produkte introduziert: Eine Raubmilbe unter der Handelsbezeichnung "Anderline" für Einsatz an Reben und Obst sowie eine andere Raubmilbe mit der Handelsbezeichnung "Swirskiline" gegen Blattläuse.