Pflanzenschutz

Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln verbessern

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Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) stimmt der Entschließung des EU-Parlaments zum biologischen Pflanzenschutz mit geringem Risiko zu. Sie besagt, dass zum Schutz von Kulturpflanzen vielfältige Instrumente benötigt werden.

Das EU-Parlament fordert eine bessere Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln. Foto: B_Wylezich Foto

Lebens- und Futtermittelbedarf dank Pflanzenschutzmitteln decken

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer erklärt: „Das EU-Parlament hat in seiner Entschließung anerkannt, dass Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen, um unter anderem den Lebens- und Futtermittelbedarf zu decken.“ Dass dabei dem biologischen Pflanzenschutz mit geringem Risiko Vorzug zu geben sei, leite sich aus dem integrierten Pflanzenschutz ab, zu dem sich der ZVG ausdrücklich bekennt.

EU-Parlament fordert Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln zu verbessern

„Das Parlament forderte außerdem, dass die Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln zu verbessern sei. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Noch immer ist die Zulassung auf dem Gebiet der Wirkstoffe generell, aber auch bei biologischem Pflanzenschutz mit geringem Risiko schleppend und muss dringend verbessert werden“, so Fleischer weiter.

Zugleich betont der Verband, dass der biologische und chemische Pflanzenschutz nebeneinander existieren müssen. „Dies gilt vor allem für Kulturen, für welche noch keine alternativen Methoden und Wirkstoffe für die Bekämpfung von Schädlingen oder Krankheiten zur Verfügung stehen“, heißt es in einer Mitteilung.