Pflanzenschutz

Wachstum und Verwendung von Gräsern und Wildblumen

Am 7. und 8. September 2006 trafen sich über 70 Rasenexperten aus halb Europa in Einsiedeln im Kanton Schwyz zum 102. Seminar der Deutschen Rasengesellschaft. Das Leitthema der zweitägigen Veranstaltung war: "Wachstum und Verwendung von Gräsern und Wildblumen für bessere Grünflächen". Geleitet wurden Tagung und Exkursion vom Schweizer Vorstandsmitglied der Rasengesellschaft Otto Weilenmann. Antoine Berger, Landschaftsarchitekt und Präsident des Verbandes der Schweizer Gärtnermeister (VSG) sowie amtierender Präsident der European Landscape Contractors Association (ELCA), gab einen Über- und Einblick in die aktuelle Situation des Garten- und Landschaftsbaus in der Schweiz und Europa. Perspektiven sah er für die Zukunft unter anderem in der zunehmenden Feinstaubdiskussion. Bei der Fixierung dieser Stäube kommt nämlich Gräsern, insbesondere höheren Gräsern, eine Schlüsselrolle zu. Finanzielle und pflanzenschutztechnische Einschränkungen werden, wie auch der nicht mehr weg zu diskutierende Klimawandel mit seinen verschärften Extremwetterlagen, den Garten- und Landschaftsbau vor neue Herausforderungen stellen. Was es sonst noch rund ums Thema Rasen gab und wie ein Rasen aussehen muss, der auch dem Bullenauftrieb der Stiere gewachsen ist, lesen Sie in der TASPO 1/07.