Pflanzenschutz

Weihnachtsbaumproduktion: Alternativen zum konventionellen Pflanzenschutz

Schädigungen an Weihnachtsbäumen machen sich durch bestimmte Symptome bemerkbar, die das äußere Erscheinungsbild des Baumes verändern. Gerade in Christbaumkulturen ist die Früherkennung von möglichen Schadsymptomen der wichtigste Schritt zur Schadensminimierung. Folgende früh erkennbare Symptome weisen auf mögliche spätere Schäden hin, wobei die genaue Schadursache erst durch genauere Untersuchung geklärt werden muss: Eine Veränderung der Nadelfarbe tritt auf bei beginnendem Wurzelschaden oder einem Nährstoffproblem, helle Flecken an den Nadeln zeigen sich bei beginnendem Lausbefall oder im Frühstadium eines Rostpilzbefalles, vereinzelte Harztropfen am Stamm können die Einbohrversuche von Insekten wie beispielsweise Borkenkäfer sein, teilweise abgefressene Nadeln deuten auf einen Grünrüsslerbefall hin. Der Käfer ist nicht immer sofort zu finden, weil er sich bei Gefahr fallen lässt. Wie der Produzent auf die Schäden reagieren sollte und welche Alternativen es zum konventionellen Pflanzenschutz gibt, hat Karl Schuster, Geschäftsführer der

Arbeitsgemeinschaft Niederösterreichischer Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten, in der aktuellen TASPO zusammengestellt.