Pflanzenschutz

Xylella fastidiosa: Befall im Kanton Zürich

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Das Pflanzenbakterium Xylella fastidiosa breitet sich weiter aus. Behörden haben vier Fälle im Kanton Zürich festgestellt, drei davon in einer der größten Verkaufsstellen des Landes für Blumen und Pflanzen.

Die Ausbreitung des Pflanzenbakteriums Xylella fastdiosa konnte bisher nicht gestoppt werden. Foto: EFSA

Xylella fastidiosa 2013 erstmals festgestellt

Das Feuerbakterium breitet sich seit 2013 in Europa aus. Zuerst wurde Xylella in Italien entdeckt. Eine wirksame Bekämpfungsstrategie fehlt bisher. Befallene Pflanzen müssen vernichtet werden, ebenso wie gesunde Gewächse im direkten Umfeld.

Schweizer Behörden kontrollierten rund 10.000 Sendungen auf Feuerbakterium

So gingen auch die Schweizer Behörden beim jüngsten Auftreten des Pflanzenbakteriums vor. Wie der Tagesanzeiger berichtet, hat der Eidgenössische Pflanzenschutzdienst alleine im letzten Jahr rund 10.000 Sendungen auf Krankheiten untersucht. Dabei nehmen die Behörden vor allem die Flughäfen Zürich und Genf ins Visier. Sie gehen davon aus, dass die befallenen Pflanzen ins Land gelangten, als die Sicherheitsvorkehrungen noch nicht an das Auftreten von Xylella fastidiosa angepasst waren.

Prävention ist das A und O für den Eidgenössischen Pflanzenschutzdienst. Denn potenziell könnte jede einreisende Person das Pflanzenbakterium einschleppen. Deshalb startete Bundesamt für Landwirtschaft vor dem Ferienbeginn eine Kampagne mit dem Slogan „Pflanzliches Souvenir – nein danke!“.