Gentechnik-Petunien: Weitere Sorte positiv getestet

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Bereits vier Petuniensorten, die im Labor positiv auf gentechnische Veränderungen getestet werden, müssen vernichtet werden. Foto: privat

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper hat eine weitere Petuniensorte positiv auf gentechnische Veränderung getestet: ‘Potunia plus Papaya’.

Ursprungsort der gentechnisch veränderten Petunien weiter unbekannt

Die Ergebnisse wurden gestern vom Umweltministerium Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben. Sie stimmen mit den Resultaten der bereits positiv getesteten Produktlinien ‘Pegasus Orange Morn’, ‘Pegasus Orange’ und ‘Pegasus Table Orange’ überein. Der Ursprung des gentechnisch veränderten Pflanzenmaterials bleibt weiterhin unbekannt. ‘Potunia plus Papaya’ wurde in einem Betrieb im Kreis Wesel produziert.

Gentechnik-Tests in NRW vorerst abgeschlossen

Mit diesem Ergebnis sind die Tests in NRW vorerst abgeschlossen. Bereits am Freitag hatte das Umweltministerium die Produktlinien Pegasus Orange Morn, Pegasus Orange und Pegasus Table Orange positiv auf gentechnisch verändertes Erbgut getestet und anschließend aus dem Verkehr gezogen. Die Sorten müssen vernichtet werden.

Die finnische Behörde für Nahrungsmittelsicherheit EVIRA hatten den Stein am 27. April ins Rollen gebracht. In Finnland ist nach zahlreichen positiven Testergebnissen der Verkauf von orangefarbenen Petunien untersagt. Für Deutschland steht ein generelles Verbot noch aus.

 

Kommentare (1)

  1. Ch. Happach-Kasan am 23.05.2017
    Es ist völlig überzogen, gv-Petunien zu vernichten - frei nach dem Motto, Gefährder dürfen frei herumlaufen, ungefährliche Petunien werden wegen der nicht genehmen Züchtungsmethode vernichtet. Dies widerspricht dem Geist des Gentechnikgesetzes, das Mensch, Tier und Natur vor Schaden schützen will. Petunien sind keine Gefahr sondern machen den Sommer noch schöner!

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