HSWT verabschiedet Prof. Dr. Elke Meinken

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Fast 40 Semester begleitete Prof. Dr. Elke Meinken Studierende an der HSWT. Foto: HSWT

Prof. Dr. Elke Meinken wurde kürzlich von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in den Ruhestand verabschiedet. Meinken widmete ihr Berufsleben der gärtnerischen Pflanzenernährung und begleitete rund 40 Semester lang Gartenbaustudierende in der Lehre.

19 Jahre Forschung und Lehre an HSWT

Mit einem Blumengruß verabschiedeten und bedankten sich Dekan Prof. Dr. Ekhard Jakob der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie (FKGL) und Prof. Dr. Stefan Krusche als Institutsleiter Gartenbau (IGB) der HSWT die langjährige Mitarbeiterin Prof. Dr. Elke Meinken in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 2003 war Meinken insgesamt 19 Jahre in Weihenstephan-Triesdorf beschäftigt. „Die Kollegin hat es in außergewöhnlicher Art und Weise verstanden, ihr Fachgebiet als eine sehr enge und fruchtbare Verbindung aus Forschung und Lehre darzustellen und es ist ihr hervorragend gelungen, einerseits die praktischen Konsequenzen ihres Wissens angemessen zu kommunizieren als auch zu verdeutlichen, dass das, was sie zu sagen hat, das Ergebnis sorgfältiger wissenschaftlicher Forschung und Analysen ist. So hat sie ihrer Darstellung erhebliches Gewicht verliehen und außerordentlich hohe Fachkompetenz dokumentiert“, fand Krusche anerkennende Worte für das Schaffen der Professorin an der FKGL.

Meinken mit mehreren Preisen ausgezeichnet

Nicht zuletzt gewann sie mehrfach die Auszeichnung „Preis für gute Lehre“ der Studierenden des Bachelorstudiengangs „Gartenbau – Produktion, Handel, Dienstleistungen“. Auch Vizepräsident Prof. Dr. Markus Reinke verlieh Meinken einen erstmals verliehenen Preis für herausragende Forschung, was die Anerkennung ihrer fachlichen Kompetenz zum Ausdruck bringen sollte. Meinken forschte hauptsächlich an gärtnerischen Kultursubstraten, um deren Qualität zu verbessern, neue Torfersatzstoffe zu etablieren sowie parallel dazu bestehende analytische Verfahren zu verbessern und neue zu entwickeln. Auch in Sachen Digitalisierung ging die Professorin mit der Zeit und forschte daran, Smartphones bei der Bestimmung des Mineralstickstoff im Boden zu nutzen.

Wissenschaftlicher Werdegang beginnt in Hannover

Ihren Abschluss als Diplomingenieurin Gartenbau legte Meinken im Jahr 1981 in Hannover ab und legte damit den Grundstein für ihre wissenschaftliche Karriere, die sie am Institut für Pflanzenernährung in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Mit dem Thema „Verfügbarkeit von Pflanzennährstoffen in Kultursubstraten aus Baumrinde“ schloss sie 1985 ihre Promotion ab. Anschließend führte sie ihr Weg nach Weihenstephan, wo sie von 1987 bis 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Labor Pflanzenernährung leitete. 1999 übernahm sie die Professur für Pflanzenernährung und Chemie im Gartenbau an der Fachhochschule Osnabrück, ehe sie vier Jahre später nach Weihenstephan zurückkehrte und dort die Professur für Pflanzenernährung und Bodenkunde übernahm.

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