Gemeinschaftsstand für junge Unternehmen auf der IPM 2023

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

Die IPM bietet auch jungen und inovativen Unternehmen eine Plattform, sich und ihre Produkte einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Foto: Alex Muchnik/Messe Essen

Bei der IPM 2023 können junge Unternehmen „made in Germany“ sich und ihre Produkte oder Dienstleistungen auf einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Gemeinschaftsstand präsentieren. Interessierte Gründer können sich online für das Förderprogramm bewerben, informiert die Messe Essen.

Absatz- und Networking-Chancen auch für junge Unternehmen

Als Weltleitmesse des Gartenbaus bietet die Internationale Pflanzenmesse (IPM) nach eigenen Angaben zu Beginn des Jahres auch jungen Unternehmen große Absatz- und Networking-Chancen. Denn vom 24. bis 27. Januar 2023 werden der Messe Essen zufolge zahlreiche Entscheider aus der Grünen Branche erwartet, um zu ordern und Geschäftskontakte zu knüpfen – darunter Gartencenter-Betreiber, Groß- und Einzelhandel, Zierpflanzen-Produzenten, Baumschul- oder Gemüsegärtner. Damit auch frisch gegründete Unternehmen von diesem Potenzial profitieren können, werden sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie der IPM Essen bei ihrer Messeteilnahme unterstützt.

Geförderter Gemeinschaftsstand auf der IPM Essen

Wie die Messe Essen dazu weiter ausführt, haben Gründer die Möglichkeit, auf einem geförderten Gemeinschaftsstand unter dem Motto „made in Germany“ ihre Produkte und Dienstleistungen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. „Das lohnt sich doppelt“, erklärt Andrea Hölker, Projektleiterin der IPM Essen. Denn zum einen ermögliche das Förderprogramm jungen Unternehmen die Messeteilnahme, und zum anderen würden Gründer auf der Weltleitmesse des Gartenbaus genau ihre kaufkräftige Zielgruppe treffen. „Schließlich sind drei Viertel unserer Messebesucher an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen in ihren Unternehmen beteiligt“, so Hölker.

Bestandteil des Programms zur „Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland“ – so der offizielle Titel – ist der Messe Essen zufolge, dass das Bundeswirtschaftsministerium 60 Prozent der Kosten für Standmiete und -bau für Gründer übernimmt. Zudem verfüge der Gemeinschaftsstand über eine Besprechungsecke, die von allen Teilnehmern genutzt werden könne. Ebenso beinhaltet das Förderprogramm ein Medienpaket, das jungen Firmen eine starke Sichtbarkeit auf der Website der IPM Essen biete.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Förderprogramm

Förderfähig sind der Messe Essen zufolge kleinere Unternehmen, die

  • maximal 50 Mitarbeiter beschäftigen
  • höchstens zehn Millionen Euro Jahresumsatz/Jahresbilanzsumme erwirtschaften
  • jünger als zehn Jahre sind

Interessierte Gründer, die die genannten Bedingungen erfüllen, können ihren Antrag für das Förderprogramm online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einreichen und zusätzlich eine Anmeldung zur Internationalen Pflanzenmesse 2023 auf der Website der IPM Essen ausfüllen.

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