Kleinbeihilfe kann bis Ende Oktober beantragt werden

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Bis Ende Oktober können die Anträge zum Kleinbeihilfe online bei der BLE eingereicht werden. Foto: Nattanan Kanchanaprat/ Pixabay

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gewährt landwirtschaftlichen Betrieben infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf die Landwirtschaft eine Kleinbeihilfe. Diese kann bis 31. Oktober 2022 online beantragt werden.

Unterstützungsprogramm infolge des Ukraine-Krieges

Mit dem Kleinbeihilfe-Programm sollen klein- und mittelständische Betriebe des landwirtschaftlichen Sektors unterstützt werden, die infolge des Ukraine-Konflikts unter den hohen Preisen zu leiden haben. Das BLE nimmt Antragsstellungen zu den „Kleinbeihilfen zur Stützung von Landwirtschaftsunternehmen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine“ online entgegen.

Beihilfeberechtigte Betriebe

Beihilfeberechtigt sind Unternehmen, die den in der Richtlinie genannten energieintensiven Agrarsektoren der Nahrungsmittelerzeugung zuzuordnen sind und nicht schon eine Anpassungsbeihilfe durch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) für die selbigen Agrarsektoren erhalten haben. Berechtigte Betriebe seien zudem von der Bundesanstalt bereits angeschrieben worden. Dazu zählen die energieintensive Obst- und Gemüseproduktion mit geschützter Produktion, der Freilandobst- und -gemüsebau, der Obstbau mit mechanischer Ernteunterstützung wie Baumobst und Beerenobst, sowie weitere landwirtschaftliche Produktionen, die in der Richtline des Programms aufgezählt werden.

BLE rechnet mit 15.000 Antragstellern

Laut BLE sollen die Betriebe die Unterstützung zügig erhalten, weshalb ein Online-Antragsportal geschaltet worden ist. Hier kann man sich mit den zugesandten Zugangsdaten einloggen und die Kleinbeihilfe beantragen. „Mit der direkten Ansprache können wir allen berechtigten klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetrieben die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft passgenau zukommen lassen. Wir rechnen mit rund 15.000 Antragstellern“, betont Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der BLE. Unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren betrage die Kleinbeihilfe pro Unternehmen maximal 15.000 Euro und richte sich nach der jeweilig bewirtschafteten Fläche. Das Antragsverfahren finde ausschließlich elektronisch statt und die Antragsfrist endet mit Ablauf des 31. Oktobers 2022. Eine Auszahlung der Beträge sei noch in diesem Jahr geplant heißt es vom BLE. Weitere Informationen und den Zugang zum Online-Antragsportal gibt es unter: www.ble.de/kleinbeihilfe-agrar. Für Fragen steht die BLE telefonisch unter 0228 6845-2155 oder per E-Mail an kleinbeihilfe-agrar(at)ble.de zur Verfügung.

Cookie-Popup anzeigen