Weihnachtsbäume: moderate Preissteigerungen erwartet

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Die Preise für Weihnachtsbäume sollen laut BWS und VNWB nur leicht steigen. Foto: VNWB

In sämtlichen Bereichen steigen die Preise, teilweise auch ins Unermessliche, wie etwa bei Energie. Wie die Weihnachtsbaumerzeuger bekannt gaben, seien bei Weihnachtsbäumen in diesem Jahr nur moderate Preissteigerungen zu erwarten.

Weihnachtsbaum als Zeichen der Hoffnung

Der Sommer ist gerade erst vorbei, da steht auch schon das Weihnachtsfest vor der Tür. In dieser besinnlichen Zeit im Kreise der Familie und der Gemeinschaft erwarten die Weihnachtsbaumerzeuger in diesem Jahr, dass ihren Produkten eine besondere Bedeutung zukommt, da wir aktuell in herausfordernden Zeiten leben. Wie der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland (BWS) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB) betonen, setzen die Erzeuger alles daran, dass Verbraucher in diesem Jahr trotz vieler Herausforderungen auf erschwingliche Weihnachtsbäume Zugriff haben und sich damit ein Zeichen der Hoffnung in die Haushalte holen können.

Preissteigerungen bei Produktion, Löhnen und Logistik

Die Verbände betonen, dass in diesem Jahr wieder ausreichend formschön gewachsene Weihnachtsbäume zur Verfügung stehen, denn die Witterungsbedingungen seien nahezu perfekt gewesen. Das Frühjahr war selten von gefährlichen Spätfrösten geprägt, so dass die Bäume gute Voraussetzungen für ein anständiges Wachstum hatten. Allerdings machen auch den Weihnachtsbaumerzeugern die steigenden Kosten für Produktion, Löhne sowie Logistik zu schaffen. Die rund 2.000 Familienbetriebe in Deutschland stehen daher vor Herausforderungen, ihren Weihnachtsbaumanbau rentabel zu gestalten. In Bezug auf die Preisgestaltungen zeigen sich BWS und VNWB dennoch optimistisch und rechnen nur mit moderaten Preissteigerungen bei den Produkten.

Erwartete Preise für Saison 2022

Laut beiden Verbänden müssen sich Verbraucher:innen demnach auf Preise von 21 bis 27 Euro pro Laufmeter bei Nordmanntannen, 12 bis 16 Euro für Blautannen 9 bis 12 Euro bei Fichten einstellen. „Trotz aller Zukunftssorgen und Krisen möchten wir nicht, dass jemand in diesem Jahr auf einen Baum verzichten muss. Daher arbeiten wir intensiv daran, erschwingliche Bäume zu garantieren“, erklärt Benedikt Schneebecke, Vorsitzender des VNWB. „Trotz gewisser Sparzwänge soll in jedem Haushalt zur wichtigsten Feier des Jahres weiterhin der Weihnachtsbaum hoffnungsfroh im Mittelpunkt stehen“, ergänzt Eberhard Hennecke, der dem BWS vorsteht.

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