Wer hat den schönsten Firmengarten?

Veröffentlichungsdatum: , Jessica Müller

Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen (VGL) kürte die tollsten Außenanlagen im Hotel- und Gaststättengewerbe. Doch der Jury kam es dabei aber nicht nur auf das Aussehen der Firmengärten an.

Wettbewerbskriterien: Was macht einen Firmengarten zum Sieger?

Über 60 Bewerbungen mit unterschiedlichen Außenanlagen im Hotel- und Gaststättengewerbe aus Niedersachsen und Bremen erreichten die Prüfungskommission, 21 Betriebe kamen in die engere Wahl und wurden im August und September besichtigt und nun wurden die Gewinnergärten im Hotel Forellenhof in Walsrode gekürt. In seiner Ansprache zu Beginn der Siegerehrung lobte Harald Kusserow, Präsident des VGL Niedersachsen-Bremen, das hohe Engagement aller Projektbeteiligten. Dr. Maike Schaefer, Bremer Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau und gleichzeitig Schirmherrin des Projektes sagte in einer Videobotschaft: „Hotels und Gaststätten sind wie Gärten ebenfalls Orte der Begegnung, des Genusses und des Schaffens oder der Erholung. Egal ob große Anlagen oder ein kleiner begrünter Hof, in meinen Augen sind diese Orte ein Gewinn für uns alle wie auch für unser Klima.“ So wurden alle Außenanlagen nicht nur auf ihre gestalterische Qualität hin geprüft, sondern auch auf ihre soziale Funktion und Aspekte der Nachhaltigkeit bewertet.

Vielfältige Firmengärten: 200 Unternehmen in 20 Jahren ausgezeichnet

Dass preisgekrönte Firmengärten mehr können müssen als lediglich hübsch auszusehen, war von Anfang an maßgeblich für die Jury-Entscheidungen: Bereits 2002 wurde der Wettbewerb FirmenGärten von der Stadt Hannover und anderen Partnern mit dem Ziel ins Leben gerufen, Unternehmen auszuzeichnen, die mit ihren Außenanlagen ein attraktives Arbeitsumfeld für Mitarbeiter und einen wertvollen ökologischen Beitrag und damit für Stadtraum und Umwelt bewirken. Im Jahr 2014 wurde aus einem regionalen-, schließlich ein länderübergreifender Wettbewerb für Niedersachsen und Bremen zusammen. Insgesamt haben sich rund 200 Unternehmen unterschiedlichster Branchen an den bisherigen Wettbewerben in beteiligt. So wurde 2017 in einem speziellen FirmenGärten-Contest zum Thema „Gesundheit“ das Lebensumfeld pflegebedürftiger und kranker Menschen in den Fokus gerückt. Dieses Jahr stand hingegen voll und ganz im Zeichen des Gastgewerbes und wurde deshalb auch gemeinsam mit den DEHOGA-Landesverbänden Niedersachsen und Bremen ausgerichtet.

Der VGL hat entschieden – das sind die diesjährigen Gewinner:

Die beste Gesamtwertung erhielt das Restaurant Dör’n Schapp im niedersächsischen Vorwerk. „Die Jury ist sich einig, dass diese Gartenanlage ein ganz besonderes Juwel darstellt: Zwischen vielfältiger Bepflanzung mit Stauden, Sträuchern und Obstbäumen kann der Gast die Seele baumeln lassen“, sagt Juror Michael Werbeck, Geschäftsführer von Gartengestaltung Schoon in seiner Laudatio. Des Weiteren wurden das Bauerncafé Sprengel in Wolperode (Soziale Funktion), das Forsthaus Heiligenberg in Bruchhausen-Vilsen (Gestalterische Funktion) und die Radener Deele in Wittingen (Ökologische Funktion) ausgezeichnet. Zudem verlieh die Jury drei zusätzliche Sonderpreise: Die Kategorie „Citygarten“ geht an Staublau in Oldenburg, „den besonderen Kommunikationsort“ gibt es in Bergen im Kaffeegarten Sülze und der Gasthof Schrage in Melle darf sich über die ausgezeichnete „Ausführungsqualität“ freuen.

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