Roboter-Rasenmäher: Sicherheit mangelhaft?

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Zehn von zwölf getesteten Roboter-Rasenmähern wiesen Sicherheits- und Kennzeichnungsmängel auf. Foto: Fotolia michalka

Die Marktüberwachung Baden-Württemberg hat zwölf Roboter-Rasenmäher auf Kennzeichnung und Sicherheit getestet. Zehn von zwölf Geräten wiesen Mängel auf. Drei Mäher wurden bereits vom Markt genommen.

Roboter-Rasenmäher: Prüfstelle mahnt mangelnde Sicherheitsvorkehrungen an

 „Die Sicherheit von Roboter-Rasenmähern muss deutlich besser werden. Insbesondere sollten Kinder nie im Einsatzbereich eines mähenden Roboter-Rasenmähers spielen“, kommentiert Umweltminister Franz Untersteller die Ergebnisse. Es sei gut, dass die Marktüberwachungsbehörde genau hinsehe. „Die hohe Zahl an Mängeln ist erschreckend“, so der Minister weiter.

Nachdem in Deutschland und in der Schweiz Kinder beim Spielen in der Nähe von Rasenmäher-Robotern am Fuß zum Teil erheblich verletzt wurden, entwickelte die Prüfstelle eine „Kinderfußprüfung“. Drei der zwölf Geräte wiesen den Ergebnissen nach keinen ausreichenden Schutz vor Verletzungen auf.

Technische Norm für den Schutz von Kinderfüßen soll besser berücksichtigt werden

„Völlig inakzeptabel finde ich, dass die einschlägige technische Norm den Schutz von Kinderfüßen bisher überhaupt nicht ausreichend berücksichtigt“, betonte der Umweltminister. Das Umweltministerium werde daher bei der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik auf eine rasche Änderung der Norm drängen.

Bei sieben von zwölf Roboter-Rasenmähern stießen die Tester auf ungenügende Sicherheitsvorkehrungen für Hände und Füße von Erwachsenen. Die automatische Abschaltfunktion, die greifen soll, sobald der Mäher angehoben wird, funktionierte nicht richtig. Fünf der getesteten Rasenmäher-Roboter wiesen Kennzeichnungsmängel auf, das heißt, notwendige Warnhinweise auf der Maschine oder in der Betriebsanleitung fehlten.

Eine Liste der betreffenden Geräte wurde bisher nicht veröffentlicht.

 

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